Bildungsungerechtigkeit entgegenwirken

Bildungsungerechtigkeit entgegenwirken

Der WDR beleuchtet die Situation von Schulen in sozial herausfordernden Lagen im Zuge der Pandemie und stellt auch den neuen SchuMaS-Forschungsverbund vor.

Der Radiobeitrag macht mit Stimmen aus der Schulpraxis die besonderen Probleme deutlich, die solchen Schulen derzeit noch mehr als sonst zu schaffen machen – etwa, dass zuhause kein Deutsch gesprochen wird, dass bei sehr beengtem Wohnraum Kinder häufiger länger vor dem Fernseher sitzen oder dass es schlicht an technischer Ausstattung für den Distanzunterricht mangelt. Dadurch verstärkt sich die an diesen Einrichtungen sowieso schon vorhandene Bildungsungleichheit. Dem will ein neuer Forschungsverbund grundsätzlich entgegenwirken und hierfür passende Maßnahmen erarbeiten. „Schule macht stark – SchuMaS“ heißt der vom DIPF koordinierte Verbund, der in dem Beitrag ab Minute 3:15 ebenfalls vorgestellt wird. „Es geht darum, gemeinsam mit den Schulen zu analysieren und weiterzuentwickeln, was vor Ort schon durchgeführt wird und an einigen Stellen auch neue Akzente zu setzen“, beschreibt Prof. Dr. Kai Maaz vom DIPF die Zielsetzung des Verbunds.

 

Der gesamte Beitrag von WDR5 Quarks

 

Mehr Informationen über den auf mehrere Jahre angelegten und in Kooperation mit vielen weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführten Forschungsverbund „SchuMaS“. Er ist Teil der gemeinsamen Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ und arbeitet bundesweit mit 200 Schulen in sozial herausfordernder Lage zusammen.