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DIPF in den Medien

„Der lange Arm der sozialen Herkunft“

Zu sozialen Ungleichheiten bei der Bildung äußert sich Prof. Dr. Kai Maaz im Magazin der Leibniz-Gemeinschaft.

Das Magazin leibniz beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Forschungsgegenstand Familie. Ein Beitrag betrachtet die Frage, wie die Familie prägt, wie also für Kinder schon vor der Geburt Weichen gestellt werden. Als Experte kommt darin auch Prof. Dr. Kai Maaz vom DIPF zu Wort (Seite 16). Er legt dar, dass sich die soziale Situation von Familien dauerhaft auf den Bildungserfolg auswirkt: „Der lange Arm der sozialen Herkunft reicht über die Schule hinaus, bis ins Studium und in den Beruf.“ Um den Ungleichheiten entgegenzuwirken, plädiert der Bildungsforscher dafür, sozial benachteiligte Kinder schon möglichst früh zu fördern und sich dabei nicht nur auf die Schulen zu verlassen. Es gelte, auch die Familien stärker einzubinden: „Wir müssen sie als Bildungspartner ins Boot holen.“

Zur Online-Ausgabe des Magazins mit dem gesamten Bericht (ab Seite 13)

Das Heft geht auf Seite 6 darüber hinaus auf eine DIPF-Studie zum Zusammenhang zwischen Intelligenz und moralischen Urteilen ein.

zuletzt verändert: 09.08.2017