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DIPF in den Medien

Deutsche Sprache und Bildungserfolg: Forschung und Praxis im Austausch

Der Deutschlandfunk berichtet über einen Vortrag von Professorin Dr. Dominique Rauch, den sie im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe des IDeA-Forschungszentrums gehalten hat.

Schlechteres Abschneiden von zugewanderten Kindern in der Schule, der große Bedarf an zusätzlicher Sprachförderung, die Frage, ob Kinder zuerst in Intensivklassen oder direkt in den Regelunterricht kommen sollen: In ihrer Präsentation über den Zusammenhang von Bildungserfolg und deutscher Sprache schnitt Professorin Rauch vom DIPF zahlreiche Aspekte an. Und stieß damit auf reges Interesse zahlreicher Besucherinnen und Besucher, wie der Radiosender berichtet. Engagierte Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit, angehende Erzieherinnen und Erzieher, Mitglieder von Bildungsverwaltungen: Das Spektrum der mit Integrationsaufgaben befassten Zuhörerinnen und Zuhörer war vielfältig – genauso wie die Fragen, die sie mit im Gepäck hatten.

Der Beitrag des Deutschlandfunks liegt in Textform und als Audio-Stück mit allen O-Tönen vor.

Der Vortrag von Bildungsforscherin Rauch „Deutsche Sprache als Schlüsselerfolg?“ war Teil der öffentlichen Vorlesung „Migration–Integration–Bildungschancen“. An mehreren Terminen beleuchten wissenschaftliche Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten Facetten des Themas. Der Titel des letzten Vortrags der Reihe am 19. Januar lautet: „Kinder mit Deutsch als Zweitsprache: Wie lassen sich bildungsrelevante Fähigkeiten adäquat diagnostizieren?“.

Die Vortragsreihe wird von dem vom DIPF koordinierten Forschungszentrum IDeA (Individual Development and Adaptive Education) organisiert. Das Zentrum untersucht Entwicklungsverläufe von Kindern bis zu einem Alter von zwölf Jahren und nimmt die Frage in den Blick, mit welchen Lernarrangements sie bestmöglich in ihrer Entwicklung gefördert werden können.

zuletzt verändert: 16.01.2017