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DIPF in den Medien

Die Krux mit der nachlassenden Gehirnleistung

Wie bleibt man im Alter geistig fit? Dazu hat der Weser-Kurier auch Prof. Dr. Florian Schmiedek befragt.

Gedächtnistrainings kann der Entwicklungspsychologe des DIPF nicht uneingeschränkt empfehlen, deren Wirkung sei noch nicht abschließend geklärt. Verkehrt seien sie aber auf keinen Fall, so Florian Schmiedek. Als eine mögliche Methode nennt er Wortlisten-Übungen, bei denen Wörter mit bildlichen Eindrücken verbunden werden. Der Forscher erläutert: „Visuelle lebhafte Vorstellungen können als Erinnerung besser im Gehirn verankert werden.“ Doch er warnt davor, zu viel zu erwarten: „In der Regel beziehen sich die Effekte der geübten Aufgaben nur auf ähnliche Aufgaben.“ Er stellt klar: „Hoffnungen auf die allgemeine Verbesserung der Intelligenz sind überhöht.“

Dass es auch auf die Abwechslung bei den Übungen und zudem auf Bewegung ankommt, betonen in dem Artikel weitere Fachleute. Der gesamte Beitrag des Weser-Kuriers ist frei verfügbar.

Florian Schmiedek ist Professur für Methoden der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie am DIPF und der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen des Forschungszentrums Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA). Er forscht unter anderem zur kognitiven Entwicklung über die Lebensspanne.

zuletzt verändert: 05.10.2017