„Digitale Technologien werden in Zukunft ein zentrales Element von Schule sein“

„Digitale Technologien werden in Zukunft ein zentrales Element von Schule sein“
@pixabay

Ein dpa-Artikel befasst sich mit Schulen, an denen die Digitalisierung besonders weit fortgeschritten ist – mit Einschätzungen von Prof. Dr. Kai Maaz.

In einige Klassenzimmer haben Augmented Reality und andere digitale Anwendungen schon längst Einzug gehalten und bereichern dort den Unterricht, skizziert der Beitrag. So etwa an den zwei Prototypschulen des Frankfurter Zukunftsrats in Frankfurt am Main und in Kassel: Dort wurden so genannte Digital Acceleration Center eingerichtet – Experimentierräume, in denen Lehrkräfte und Schüler*innen neue technische Möglichkeiten ausprobieren können.

Für einen wohldosierten Einsatz digitaler Medien im Unterricht spricht sich in dem Beitrag Prof. Dr. Kai Maaz aus, der geschäftsführende Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation: „Die Digitalisierung birgt viele Möglichkeiten, um Prozesse besser zu verstehen, zu veranschaulichen und selbst zu gestalten.“ Doch auch die herkömmlichen Methoden seien wichtig, betont er, etwa um Kommunikations- und Teamfähigkeit zu vermitteln. Zudem benötigten die Schüler*innen Kompetenzen, um beispielsweise selbstbestimmt mit der Fülle an Informationen in den digitalen Medien umzugehen. Die Lehrkräfte in Deutschland müssten noch mehr für den digitalen Unterricht qualifiziert werden und die Schulen den aktuellen Entwicklungsschub mitnehmen, so Maaz, denn „digitale Technologien werden in Zukunft ein zentrales Element von Schule sein.“

Der komplette dpa-Artikel (hier in der Süddeutschen Zeitung)