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DIPF in den Medien

„Durch Öffnung der Forschungsdatenzentren übergreifend forschen“

Anlässlich der „Open Science Conference 2017“ hat der Deutschlandfunk mit Ausrichter Professor Dr. Klaus Tochtermann gesprochen. Der Direktor des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft erläutert in dem Interview aktuelle Entwicklungen in der deutschen Forschungsdatenlandschaft. Zum Stichwort „Open Science“ geht er unter anderem auf offene Bildungsmaterialien und die diesbezügliche Arbeit des Deutschen Bildungsservers ein.

Der Informatiker Tochtermann legt in dem Interview dar, dass verknüpfte Forschungsdatenzentren ganz neue Möglichkeiten eröffnen, über alle Disziplinen hinweg wissenschaftlich zu arbeiten. In Deutschland seien zwar etliche Forschungsdatenzentren und Publikationsplattformen vorhanden, es sei aber weiterhin wichtig, die Standards zu vereinheitlichen – zum Beispiel bei der Datenbeschreibung. Als weitere Herausforderung thematisiert er: „Die Grundhaltung heutzutage ist, dass man sagt, das Teilen von Forschungsdaten ist prima, solange es die Daten der anderen sind.“ Es brauche also noch mehr Bereitschaft, die eigenen Forschungsdaten – also die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit – möglichst vielen zur Verfügung zu stellen. In Bezug auf frei verfügbare Bildungsmaterialien sieht Tochtermann die Wissenschaft ebenfalls in der Verantwortung, solche Materialien zu bewerten und auszuzeichnen. Das sei eine wichtige Grundlage, damit der Deutsche Bildungsserver zentral über qualitätsgeprüfte Materialien (zum Beispiel Lernvideos) informieren könne. Diese könnten dann zum Beispiel in der Hochschullehre eingesetzt werden.

 

Das gesamte Interview

Mehr zur Open Science Conference 2017

Hier entsteht die vom Deutschen Bildungsserver koordinierte zentrale Informationsstelle zu offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources = OER)

Forschungsdaten aus dem Bereich der empirischen Bildungsforschung finden Sie im Portal Forschungsdaten-Bildung.de

zuletzt verändert: 22.03.2017