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DIPF in den Medien

Durchgängige Sprachförderung gefordert

Ein Bericht der Frankfurter Rundschau geht auf die jetzt erfolgte Anhörung von Expertinnen und Experten in der Enquete-Kommission „Kein Kind zurücklassen“ des hessischen Landtages ein. Die Fachleute – darunter Professor Dr. Kai Maaz vom DIPF – gaben ihre Einschätzungen zur Integration von Flüchtlingen ins Schulsystem ab.

Besonders wichtig sei es, die Sprachförderung von Flüchtlingskindern nicht zeitlich zu begrenzen und sie auch nach deren Integration ins Regelschulsystem fortzusetzen, so die Expertinnen und Experten. Kai Maaz plädierte sogar dafür, die Sprachförderung durchgängig in allen Schulfächern und in der Berufsbildung einzurichten – für junge Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund. Von Insellösungen für Flüchtlinge sei abzuraten, zitiert die Zeitung den Bildungsforscher.

Darüber hinaus berichtet die Rundschau von weiteren Hinweisen der Fachleute. So verwiesen sie unter anderem darauf, dass Lehrkräfte besser in der Diagnostik von Befähigungen der Kinder geschult werden müssen, dass es gilt, nicht nur Deutsch, sondern auch Kenntnisse in Wirtschaft und Ethik zu vermitteln, und dass es zur Verhinderung von Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern ein stärkeres Engagement in der Schulsozialarbeit braucht.

Der gesamte Bericht der Frankfurter Rundschau

zuletzt verändert: 29.11.2016