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DIPF in den Medien

„Eine sinnvolle Hilfestellung“

Die dpa schreibt über den geplanten Grundwortschatz in Hessen – mit einer DIPF-Bewertung.

50 Grundschulen in Hessen sollen im kommenden Schuljahr den Entwurf eines Grundwortschatzes von 850 Wörtern erproben. Er ist als zusätzliche Unterstützung zum systematischen Aufbau von Rechtschreibkompetenz gedacht, so das hessische Kultusministerium. Die dpa stellt den Plan vor und Professor Dr. Marcus Hasselhorn, der Geschäftsführende Direktor des DIPF, gibt in dem Beitrag eine Einschätzung ab: „Der Grundwortschatz ist eine sinnvolle Hilfestellung, da die Schriftsprache immer mehr verkümmert.“

In Deutschland sind inzwischen 14 Prozent aller Erwachsenen funktionale Analphabeten. Ein Grund, warum der Entwicklungspsychologe betont, dass das Ziel sein müsse, „dass mehr und gezielt  geübt werde“. Das gelte trotz aller technischen Fortschritte. Denn: „Beim Schreiben helfen in der digitalen Welt Korrekturprogramme, beim Lesen aber nicht“, sagt Hasselhorn.

 

Der gesamte dpa-Beitrag mit weiteren Einschätzungen (hier in der Frankfurter Neuen Presse)

Die Pressemitteilung des hessischen Kultusministeriums zu dem Vorhaben

zuletzt verändert: 08.06.2017