„Größere Leistungsheterogenität in den Klassen“

„Größere Leistungsheterogenität in den Klassen“

Wie klappt es eigentlich mit Schule unter Pandemiebedingungen? Das fragt Antenne Brandenburg Prof. Dr. Kai Maaz vom DIPF.

In dem Radiogespräch kommen die unterschiedlichsten Aspekte zu Sprache: Wie sich Politik und Schulen bislang im Zuge der Covid-19-Krise geschlagen haben, wie es um die Digitalisierung des Unterrichts bestellt ist und was die Lage für die Abschlussklassen bedeutet? Das sind nur einige der Fragen, auf die Professor Maaz eingeht. Der Bildungsforscher hält zudem fest, dass bislang noch zu wenig in den Blick genommen wurde, wie sich diese außergewöhnliche Situation auf die psycho-soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ausgewirkt hat. Außerdem unterstreicht er, dass man aus internationalen Studien sehen könne, dass sich durch die Schulschließungen die Lernraten verlangsamt haben. Davon seien besonders leistungsschwächere Schüler*innen und solche aus sozial weniger begünstigten Familien betroffen, so Maaz. Was das für Folgen mit sich bringt, ist für ihn klar: „Wir werden es demnächst mit einer größere Leistungsheterogenität in den Klassen zu tun haben.“

Das gesamte Interview von Antenne Brandenburg mit Professor Maaz