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DIPF in den Medien

„Großer zusätzlicher Erkenntnisgewinn“

Warum wird und wurde bei internationalen Bildungsvergleichsstudien auf Tests am Computer umgestellt? Professor Dr. Frank Goldhammer vom DIPF skizziert im Blog des Wissenschaftsjournalisten Jan-Martin Wiarda, welche Möglichkeiten, aber auch welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Für Professor Goldhammer, als Mitglied des Leitungsteams des Zentrums für Technologiebasiertes Assessment (TBA) am DIPF Experte für diese Methode, ist der Wechsel ein zukunftsweisender Schritt: „Durch computerbasierte Studien können wir mehr über die Kompetenzen der Getesteten erfahren. Wir gewinnen Erkenntnisse darüber, wie schnell Aufgaben gelöst werden und wer sich wo besonders schwertut.“ Das helfe zudem, die Tests noch zielgenauer und motivierender für die Teilnehmenden zu gestalten, so Goldhammer in dem Interview.

Zugleich weiß der Professor für Pädagogisch-Psychologische Diagnostik um die Herausforderungen, die mit diesem Schritt verbunden sind: „Ein Selbstläufer ist das computerbasierte Testen nicht.“  Beispielsweise müsse man überprüfen, ob und wie sich der Wechsel der Methode auf die Vergleichbarkeit mit früheren Testrunden und zwischen den teilnehmenden Ländern auswirke.

Der Schritt zum technologiebasierten Testen wurde zunächst bei der international vergleichenden Erwachsenen-Kompetenzstudie Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) und zuletzt auch bei der Schulleistungsstudie Programme for International Student Assessment (PISA) vollzogen. Und der DIPF-Forscher weiß: „Demnächst ist dann auch die TIMSS-Grundschulstudie an der Reihe.“


Das gesamte Interview im Blog von Jan-Martin-Wiarda

zuletzt verändert: 29.05.2017