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DIPF in den Medien

Kindern beim Lernen helfen

Ein Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau stellt die Arbeit des IDeA-Forschungszentrums vor.

Seit 2008 untersucht das interdisziplinäre Forschungszentrum Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA) das Lernen von Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrieren sich auf Kinder, denen das Lernen aufgrund sozial oder kognitiv schwieriger Bedingungen besonders schwer fällt, und auf Möglichkeiten, sie gezielt zu fördern. Professor Dr. Andreas Gold von der Goethe-Universität hat die Arbeit des vom DIPF koordinierten Zentrums von Anfang an begleitet. In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau stellt er nun die Forschung des Zentrums und einen vor kurzem erschienenen Sammelband vor, der die IDeA-Studienergebnisse aus den ersten sechs Jahren zusammenfasst.

In dem Beitrag erläutert der Bildungsforscher, dass Risiken wie Armutserfahrungen oder nicht ausreichende sprachliche Kompetenzen die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bereits vor der Einschulung negativ beeinflussen können. Um dem entgegenzuwirken, bräuchten die Kinder Unterstützung, so Gold. Wenn zum Beispiel die familiären Beziehungen nicht ausreichten, um Kindern genügend Bindungssicherheit zu vermitteln, könnten frühpräventive Maßnahmen helfen. Und „Kinder mit schulischen Lernstörungen profitieren von einer individuellen Förderung, die direkt an den beeinträchtigten Prozessen des Lesens, Schreibens oder Rechnens ansetzt“, wie der Wissenschaftler als weiteres Beispiel ausführt. Zu all diesen Themen forscht das IDeA-Zentrum.

Der gesamte Gastbeitrag von Andreas Gold

Der Sammelband zu den bislang erreichten Forschungsergebnissen von IDeA

zuletzt verändert: 04.07.2017