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DIPF in den Medien

OER: „Auch in der Berufsausbildung große Potenziale“

Qualifizierungdigital.de im Gespräch mit Susanne Grimm (BIBB) und Luca Mollenhauer (DIPF) über Open Educational Resources

In dem Interview erläutern die beiden Fachleute zunächst die Definition der kostenlos und mit offenen Lizenzen versehenen Bildungsmaterialien, die meist digital vorliegen. Dann betrachten sie zunächst deren Bedeutung für Schulen: „Insbesondere im Schulbereich gibt es eine Reihe von OER-Plattformen, die erfolgreich sind“, so Mollenhauer. Er verweist zum Beispiel auf Edutags. Mit diesem Tool können Lehrkräfte und Lernende Lesezeichen zu Bildungsressourcen im Netz gemeinschaftlich speichern, ordnen, finden, bewerten und teilen.

Danach geht das Gespräch zum Bereich der beruflichen Bildung über. Susanne Grimm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sieht auch hier vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten: „Angefangen bei methodisch-didaktischen Ansätzen, beispielsweise bezüglich standardisierter als auch sich schnell weiterentwickelnder Lerninhalte, bis hin zur Unterstützung individueller Lehr-Lern-Prozesse. OER können einen positiven Einfluss auf Bildungsteilhabe und die Durchlässigkeit des Bildungssystems haben.“ Weiter angesprochene Aspekte sind Fragen des Urheberrechts und die neue zentrale Informationsstelle OERinfo, die vom DIPF koordiniert wird.

Zum Schluss gibt Luca Mollenhauer noch einen Ausblick auf die Zukunft: „Offene Bildungsmaterialien sollten Standard werden und keine Randerscheinung mehr sein.“

Das gesamte Interview steht online zur Verfügung.

zuletzt verändert: 13.10.2017