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DIPF in den Medien

PISA im größeren Kontext betrachtet

DIPF-Experten äußern sich zu den Ergebnissen der Studie – unter anderem in den Tagesthemen

Prof. Dr. Eckhard Klieme, Mitherausgeber des deutschen Berichtsbandes der Studie PISA 2018 und seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen an der Studie beteiligt, ordnet die Entwicklung der Ergebnisse in mehreren Medien in größere Zusammenhänge ein: „Offenbar gibt es in den letzten zehn Jahren einen Stillstand wenn nicht gar einen Rückschritt in der Leistungsfähigkeit unseres Schulsystems“, so der Bildungsforscher in den Tagesthemen. Als eine mögliche Ursache nennt Professor Klieme, dass man die Energie, mit der man noch auf das schlechte Abschneiden bei PISA 2000 mit vielen systematischen Maßnahmen reagiert habe, nicht ganz habe halten können. Wichtige Ansatzpunkte für Verbesserungen sind seiner Ansicht nach eine zwischen den Bundesländern abgestimmte frühe Leseförderung und die bestmögliche Unterstützung der Lehrkräfte. Auch Prof. Dr. Kai Maaz macht in der Taz einen Ressourcenmangel an den Schulen als einen denkbaren Grund aus, warum nicht alle Bildungsreformen zuletzt gegriffen haben. Ebenso äußert er sich zu der Perspektive der Gemeinschaftsschule als Mittel, um soziale Ungerechtigkeiten zu mindern.

Medienbeiträge und Interviews mit Einordnungen von Eckhard Klieme:

Tagesthemen
Deutschlandfunk
WDR (Quarks)

 

Der gesamte Text in der Taz mit den Aussagen von Kai Maaz

 

zuletzt verändert: 04.12.2019