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DIPF in den Medien

PISA-Studie: Deutschland hält hohes Leistungsniveau

Die Ergebnisse der PISA-Studie 2015 liegen nun vor: Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland zeigen dabei erneut gute Leistungen, ihre Kompetenzen in Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen übertreffen deutlich die Fähigkeiten im OECD-Durchschnitt. Über Einzelheiten informiert eine Pressemitteilung des Zentrums für Internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB).

„PISA 2015 zeigt, dass die Verbesserungen des Unterrichts in den deutschen Schulen seit Beginn der PISA-Erhebungen nachhaltig wirken. In kaum einem anderen OECD-Staat ist es gelungen, vergleichsweise niedrige Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler über die vergangenen 15 Jahre auf ein inzwischen konstant hohes Niveau anzuheben“, sagt Professorin Dr. Kristina Reiss vom ZIB, das an der Technischen Universität München (TUM) angesiedelt ist. Das Zentrum führt den deutschen Teil der PISA Studie im Auftrag der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch. Am ZIB sind neben der TUM das DIPF und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) beteiligt.

Neben den erfreulichen Befunden von PISA 2015 für Deutschland zeigt sich auch, dass sich an den Gymnasien die Ergebnisse in den Naturwissenschaften, dem Schwerpunkt dieser Studie, verschlechtern. Nach wie vor deutlich ist der Zusammenhang zwischen Kompetenzen und Zuwanderungshintergrund sowie sozioökonomischem Status der Eltern.

www.pisa.tum.de/pisa-2015

zuletzt verändert: 06.12.2016