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DIPF in den Medien

Schulleistungen von Mädchen und Jungen differenziert betrachtet

DIPF-Studie zeigt, dass der Einfluss des Geschlechts auf die Leistungen von Schulkindern je nach sozialer Herkunft unterschiedlich ausfällt.

Basis der Studie waren Untersuchungen mit 3.935 Schülerinnen und Schülern. Die Forscherinnen und Forscher um Josefine Lühe führten mit ihnen Leistungstests in Lesen, Mathematik und Englisch durch und befragten die Eltern zum sozio-ökonomischen Status der Familien. In verschiedenen statistischen Analysen wurde dann der wechselseitige Einfluss von Geschlecht und sozialem Hintergrund auf die Schulleistungen in den Blick genommen. Ergebnis: Die Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern fielen je nach sozialem Hintergrund unterschiedlich aus. Das bestätigt: „Mädchen und Jungen sind keine homogenen sozialen Gruppen“, so Josefine Lühe gegenüber dem Standard, der unter anderem über die Studie berichtet. Die Bildungsforscherin empfiehlt daher, mit generalisierenden Aussagen zum Bildungserfolg nur aufgrund des Geschlechts vorsichtig zu sein.

Die Pressemitteilung
zu der Studie

 

Medienberichte über die Studie:

Süddeutsche Zeitung

Der Standard

dpa (hier Europe-Online-Magazin)

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zuletzt verändert: 03.04.2017