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DIPF in den Medien

Streitfall Abitur

Medien, Eltern und Lehrkräfte diskutieren derzeit wieder intensiv die Entwicklung des Abiturs. In zwei Radiobeiträgen tragen DIPF-Experten dazu bei, die Debatte zu versachlichen. Beide Sendungen sind online verfügbar.

Die Abiturprüfungen seien zu leicht und die Abschlussnoten in vielen Bundesländern zu gut, so lautet der Kern der öffentlichen Kritik. Im Gespräch mit dem RBB bestätigt Dr. Marko Neumann durchaus, dass sich das Notenniveau in den Ländern merklich unterscheidet. Zentrale Abituraufgaben seien ein Ansatz, so der Bildungsforscher, für mehr Vergleichbarkeit der Hochschulreife zu sorgen. Den Vorschlag, bestimmte Abiturzeugnisse in anderen Bundesländern nicht mehr anzuerkennen, hält er dagegen für nicht zielführend. In einer NDR-Sendung hält Professor Dr. Kai Maaz fest, dass man nicht genau sagen kann, warum die Noten besser werden. Denn: Noten sind eine sehr subjektive Einschätzung. Außerdem liegen kaum Studien darüber vor, welches Leistungsniveau hinter den Noten der Abiturientinnen und Abiturienten steckt und wie es im Ländervergleich ausfällt.

Das gesamte Interview des RBB mit Marko Neumann
Die gesamte Diskussion von Kai Maaz mit weiteren Fachleuten im NDR

zuletzt verändert: 15.12.2016