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DIPF in den Medien

Unterstützung bei Lernschwierigkeiten

Das BMBF gibt den Start eines neuen Forschungsprojekts mit DIPF-Beteiligung bekannt.

Das Vorhaben entwickelt wissenschaftlich fundierte Diagnose- und Förderinstrumente, die helfen sollen, Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Lernstörungen besser zu unterstützen. Die Instrumente werden anschließend auf einer Online-Plattform zur Verfügung gestellt. Auf diesem Weg können sich Schulen, Schulpsychologinnen und -psychologen, Lerntherapeutinnen und -therapeuten sowie kommunale Jugendämter und Eltern künftig über die Angebote informieren und sie nutzen.

Ausgangspunkt des neuen Projekts war eine Studie des DIPF und der Universitäten in Hildesheim, Frankfurt am Main und Oldenburg, demnach fast jedes dritte Grundschulkind in Deutschland Probleme hat, das Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen zu erlernen. Bei etwa der Hälfte dieser Kinder sind die Lernschwierigkeiten so erheblich, dass bei ihnen eine schulische Entwicklungsstörung (Lese-, Rechtschreib- oder Rechenstörung) diagnostiziert wird.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das BMBF fördert auch das neue Entwicklungsprojekt, das an dem Bedarf ansetzt, der in der vorherigen Studie deutlich geworden ist. Geleitet wird das jetzt gestartete Projekt von Professor Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München, und Professor Dr. Marcus Hasselhorn, dem Geschäftsführenden Direktor des DIPF.

 

Die komplette Pressemitteilung des BMBF zu dem neuen Projekt

zuletzt verändert: 07.06.2017