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DIPF in den Medien

„Widerspricht der Grundidee vieler Reformen“

Prof. Dr. Eckhard Klieme kritisiert in der Süddeutschen Zeitung die Idee eines nach Jungen und Mädchen getrennten Unterrichts

KMK-Präsidentin Stefanie Hubig hatte vor kurzem den Ansatz zur Debatte gestellt, Mädchen und Jungen in Fächern wie Mathe und Physik phasenweise getrennt zu unterrichten, weil sich Mädchen dann leichter für diese Fächer begeistern ließen. Bildungsforscher Klieme sieht dafür aus vielerlei Gründen keinen Anlass. Studien hätten nur geringe Effekte getrennter Klassen gezeigt und zuletzt schwächere PISA-Ergebnisse in Mathe und Naturwissenschaften seien in erster Linie auf die Jungen zurückzuführen. Außerdem betont der DIPF-Wissenschaftler: „Äußere Trennungen als Prinzip einzuführen, würde der Grundidee vieler pädagogischer Reformen der letzten Jahre widersprechen.“

Der komplette Beitrag in der Süddeutschen Zeitung

zuletzt verändert: 24.02.2020