Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

DIPF in den Medien

„Widerspricht der Grundidee vieler Reformen“

Prof. Dr. Eckhard Klieme kritisiert in der Süddeutschen Zeitung die Idee eines nach Jungen und Mädchen getrennten Unterrichts

KMK-Präsidentin Stefanie Hubig hatte vor kurzem den Ansatz zur Debatte gestellt, Mädchen und Jungen in Fächern wie Mathe und Physik phasenweise getrennt zu unterrichten, weil sich Mädchen dann leichter für diese Fächer begeistern ließen. Bildungsforscher Klieme sieht dafür aus vielerlei Gründen keinen Anlass. Studien hätten nur geringe Effekte getrennter Klassen gezeigt und zuletzt schwächere PISA-Ergebnisse in Mathe und Naturwissenschaften seien in erster Linie auf die Jungen zurückzuführen. Außerdem betont der DIPF-Wissenschaftler: „Äußere Trennungen als Prinzip einzuführen, würde der Grundidee vieler pädagogischer Reformen der letzten Jahre widersprechen.“

Der komplette Beitrag in der Süddeutschen Zeitung

zuletzt verändert: 24.02.2020
Aktueller Hinweis

Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten die Beschäftigten des Instituts derzeit überwiegend von zu Hause aus, telefonisch und auf digitalem Wege sind aber sämtliche Kontakte erreichbar. Bis auf weiteres führt das DIPF mit Ausnahme von virtuellen Veranstaltungen keine Veranstaltungen durch.

Der Empfang des Frankfurter Standorts ist werktags von 8:30 bis 14:30 Uhr besetzt. Die Frankfurter Forschungsbibliothek und die Frankfurter Lehrerbücherei sind mit Einschränkungen wieder geöffnet.

Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin ist mit Einschränkungen wieder geöffnet. Nach der Wiederaufnahme eines eingeschränkten Ausleihbetriebs ist ab sofort auch der Lesesaal der BBF zur Nutzung von Archivalien und nicht ausleihbaren Sonderbeständen unter Beachtung strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder zugänglich. Für die Nutzung ist eine bestätigte Voranmeldung notwendig.