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DIPF in den Medien

Zentralabitur: Vorsicht vor zu hohen Erwartungen

Von Prof. Dr. Sabine Reh mitverfasster Gastbeitrag in der FAZ

Immer wieder wird Kritik am sogenannten Bildungsföderalismus in Deutschland laut. Vor allem das Abitur und die diesbezüglichen Unterschiede zwischen den Bundesländern stehen dabei oft im Fokus. Doch in dem gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart von der Humboldt-Universität zu Berlin verfassten Beitrag warnt Bildungshistorikerin Reh, dass auch die Alternative dazu, ein zentral gesteuertes Abitur, viele Erwartungen nicht erfüllen könne. Um das zu verdeutlichen, gehen sie etwa auf die Vergleichbarkeit des Abiturs ein. Diese bliebe auch bei bundesweit einheitlichen Aufgaben schwierig, so die beiden Forschenden. Denn die grundsätzlichen Bedingungen von Stadt- und Flächenstaaten seien auch dann zu unterschiedlich und es hänge nach wie vor zu viel von Lehrkräften und Unterrichtsniveau ab. Auch glaubt das Autorenteam nicht, dass ein Zentralabitur zu einem besseren Nachweis der Studierfähigkeit oder zu mehr Bildungsgerechtigkeit führe.

Der gesamte Gastbeitrag in der FAZ

zuletzt verändert: 23.03.2020
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