ADHS: Oft schulische Probleme, aber Lebensqualität kann verbessert werden

ADHS: Oft schulische Probleme, aber Lebensqualität kann verbessert werden
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25.08.2023 Medienbericht
In einem Interview mit der „Bild der Frau“ hat die DIPF-Forscherin Dr. Friederike Blume Einblicke in die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gegeben. Kernsymptome dieser Störung seien Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, die sich vor allem im Kindesalter zeige, sowie Impulsivität.

Begleitende Erkrankungen sind nach Aussagen der Psychologin eher die Regel als die Ausnahme. Gerade in Kindheit und Jugend gäbe es oft schulische Probleme, die zu Schwierigkeiten im weiteren Leben führten. Mit Hilfe von Psychotherapie und Medikamenten könne der Leidensdruck jedoch reduziert und die Lebensqualität verbessert werden. „Durch die richtige Behandlung fühlen sich die Betroffenen wohler in ihrer Haut, haben ein besseres Selbstbewusstsein und auch eine höhere Selbstwirksamkeit. Die Qualität der persönlichen Beziehungen wird gesteigert, ebenso wie berufliche Leistungen und Erfolge.“

Link zum Interview

Hören Sie zum Thema ADHS auch ein Gespräch mit Dr. Friederike Blume im Podcast „Sitzenbleiben“