Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Pressemitteilungen

DGPs-Kongress 2018 in Frankfurt: Psychologie gestaltet!

Unter dem Motto „Psychologie gestaltet“ öffnet der größte wissenschaftliche Psychologiekongress im deutschsprachigen Raum vom 15. bis 20. September an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main seine Türen. Mehr als 2.500 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse und diskutieren Lösungsvorschläge für drängende gesellschaftliche Themen.

Fake News, Arbeiten 4.0, alternde Gesellschaften, Bildungsungleichheit, Radikalisierung – der gesellschaftliche Wandel erfordert ständig Anpassungsleistungen vom Einzelnen und von der Gesellschaft. „Die Psychologie als Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen steht in der gesellschaftlichen Verantwortung, Antworten auf drängende Fragen zu bieten“, sagt Professor Conny H. Antoni, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). „Die Vielfalt an Beiträgen zu unserem 51. Fachkongress zeigt, dass die Psychologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus Erklärungsmodelle und Lösungsansätze für aktuelle Themen liefert.“

Internationale Hot Topic Sessions mit renommierten Keynote Speakern

Der DGPs-Kongress wird immer internationaler und zieht auch in diesem Jahr wieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Vor zwei Jahren erfolgreich gestartet, werden auch in Frankfurt wieder hochkarätig besetzte Hot Topic Sessions den Kongress bereichern. Zu einer Reihe von brandaktuellen Themen finden die englischsprachigen Sessions mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Keynotes statt. Das Hot Topic „The Social Cure“ widmet sich zum Beispiel aus verschiedenen Blickwinkeln der Frage, wie Gruppen, in denen Menschen Sinn für eine gemeinsame Identität haben, die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen fördern. Catherine Haslam von Australian National University und Alex Haslam von der Macquarie University präsentieren in ihrer Keynote aktuelle Erkenntnisse aus der Social Cure Forschung.

Im Hot Topic „Fake News and Dealing with Evidence“ beschäftigen sich die eingeladenen Expertinnen und Experten beispielsweise mit konkreten Maßnahmen, wie Gesellschaften einen besseren Umgang mit Fake News finden können. In seiner Keynote stellt der Kommunikationsforscher Andrew Flanagin von der University of California, Santa Barbara, seine Forschung zur Glaubwürdigkeit von Online-Informationen vor.

Blitzlichtvorträge – Forschung kompakt

Neben den traditionellen Kongressveranstaltungen sorgen auch in diesem Jahr wieder neue Formate wie der Psycho Slam, die Blitzlichtvorträge und interaktive Foren für alternative Denk- und Diskussionsanstöße. In den Blitzlichtvorträgen werden aktuelle Forschungsergebnisse unterhaltsam und kompakt dargestellt. Hier räumen Persönlichkeitsforscher beispielsweise mit dem Vorurteil auf, dass Einzelkinder narzisstischer sind als Kinder, die mit Geschwistern aufwachsen.

Preise und Ehrungen der DGPs

Die DGPs verleiht als traditionsreiche, wissenschaftliche Fachgesellschaft mehrere hoch beachtete Ehrungen und Preise. Die Preisverleihungen finden erstmalig im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen statt.

Der DGPs-Kongress in Frankfurt am Main

Mit der Goethe-Universität Frankfurt und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) laden erstmalig zwei Institutionen zum DGPs-Kongress ein. Sie werden durch die Kongresspräsidenten Professor Holger Horz und Professor Johannes Hartig vertreten. „Mit dem Kongressmotto ‚Psychologie gestaltet‘ wollen wir an die Tradition des Frankfurter Gestaltpsychologen Max Wertheimer erinnern und verdeutlichen, dass die wissenschaftliche Psychologie nicht nur theoretische Erklärungsmodelle liefert, sondern auch aktiv an gesellschaftlichen Veränderungen beteiligt ist“, erklärt Holger Horz, Geschäftsführender Direktor der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) an der Goethe-Universität Frankfurt. „Der DGPs-Kongress bietet den idealen Rahmen für einen regen fachlichen Austausch und kritische Diskussionen innerhalb unserer Forschungsdisziplin“, ergänzt Johannes Hartig vom DIPF.

Presseakkreditierung

Wir laden Sie herzlich ein, am Kongress teilzunehmen und in Wort und Bild zu berichten! Konditionen für die Presseakkreditierung und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.dgpskongress.de/frontend/index.php?page_id=1089

Für Presseauskünfte stehen Ihnen der Präsident der DGPs, Prof. Dr. Conny Herbert Antoni, und die Kongresspräsidenten, Prof. Dr. Holger Horz und Prof. Dr. Johannes Hartig, zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Kongress, zu den Hot Topic Sessions und den Rahmenveranstaltungen finden Sie auf der Kongress-Homepage: www.dgpskongress.de

Wenn Sie an konkreten Themen interessiert sind, vermitteln wir Ihnen gerne auch schon vorab Interviewtermine mit unseren internationalen Expertinnen und Experten. Zwecks Terminabsprachen für Interviews wenden Sie sich bitte an die

Pressestelle der DGPs:

Dr. Anne Klostermann
Pressereferentin DGPs
E-Mail: cHJlc3Nlc3RlbGxlQGRncHMuZGU=
Tel.: 030 280 47718

Über die DGPs:

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs e.V.) ist eine Vereinigung der in Forschung und Lehre tätigen Psychologinnen und Psychologen. Die über 4.500 Mitglieder erforschen das Erleben und Verhalten des Menschen. Sie publizieren, lehren und beziehen Stellung in der Welt der Universitäten, in der Forschung, der Politik und im Alltag. Wollen Sie mehr über uns erfahren? Besuchen Sie die DGPs im Internet: www.dgps.de

Über das DIPF:

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit Sitz in Frankfurt am Main und in Berlin trägt mit empirischer Bildungsforschung, digitaler Infrastruktur und gezieltem Wissenstransfer dazu bei, Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen. Das von dem Leibniz-Institut erarbeitete und dokumentierte Wissen über Bildung unterstützt Wissenschaft, Politik und Praxis im Bildungsbereich – zum Nutzen der Gesellschaft.

Über die Goethe-Universität Frankfurt am Main:

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.

zuletzt verändert: 05.09.2018