Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Koordination des Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB)

zum 1. April 2024, Vollzeit, unbefristet, Vergütung nach EG 14 (TV-H), Ort der Beschäftigung: Frankfurt am Main, Bewerbungsfrist: 16. Februar 2024.

Die Abteilung Informationszentrum Bildung (IZB) sucht zum 01.04.2024

Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Koordination des Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB)

Vollzeit, unbefristet, Vergütung nach EG 14 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H)

Der Dienstort ist Frankfurt am Main.

Im VerbundFDB arbeiten Einrichtungen aus dem Bereich der Bildungsforschung gemeinsam daran, Forschungsdaten für die empirische Bildungsforschung bereitzustellen und die Nutzung von geteilten Daten zu fördern. Der VerbundFDB ist ein verstetigter fachlicher Knotenpunkt. Innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur e.V. (NFDI) ist er an dem sozialwissenschaftlichen Konsortium für Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) beteiligt. Dabei verpflichtet sich der VerbundFDB den Prinzipien von FAIR- Data und Open Science.

Die ausgeschriebene Stelle koordiniert die inhaltliche Weiterentwicklungen der Forschungsdateninfrastruktur und baut die nationale und internationale Vernetzung mit der Fachcommunity und den relevanten Stakeholdern des wissenschaftlichen Umfeldes aus mit dem Ziel, Datenservices bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Ihre Aufgaben

  • Pflege und Ausbau der nationalen und internationalen Vernetzung des VerbundFDB, insbesondere mit Blick auf die verschiedenen Fachcommunities der Bildungsforschung.
  • Förderung der Kultur von Open Science und FAIRen Daten in der Bildungsforschung
  • Vertretung des VerbundFDB nach außen, gegenüber der Bildungsforschung sowie den fachrelevanten Forschungsdateninfrastrukturen und anderen Stakeholdern
  • Koordination und Arbeitsplanung im Rahmen der Aufgaben und Weiterentwicklungen des VerbundFDB
  • Beratung von Forschenden zu Fragen der Bereitstellung und der Nachnutzung von Forschungsdaten und zum Forschungsdatenmanagement
  • Klärung von datenschutz-, urheberrechts- und vertragsrechtlichen Fragen in Rückkoppelung mit einer Medienrechtskanzlei
  • Themenbezogene Forschungs-, Publikations- und Vortragstätigkeit
  • Projektakquisition und Koordinierung von Drittmittelanträgen

Voraussetzungen

  • Guter bis sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss sowie eine einschlägige Promotion in einer bildungswissenschaftlichen Disziplin (z.B. Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie) oder der Informationswissenschaft
  • Fundierte Fachkenntnisse in den Forschungsbereichen der Bildungswissenschaft und nachgewiesene Erfahrungen mit dem Einsatz qualitativer und/oder quantitativer Forschungsmethoden
  • Nachgewiesene praktische Erfahrungen in der Koordination und Entwicklung von vernetzten Forschungsinfrastrukturen, bevorzugt im Feld der Forschungsdaten
  • Nachgewiesene Erfahrungen im Austausch mit Bildungsforschenden zum Thema Forschungsdatenmanagement, auch im internationalen Kontext
  • Nachgewiesene Erfahrung in der Konzeption und Einwerbung von Drittmittelprojekten
  • Vertiefte Kenntnisse im Bereich Open Science und Open Data, einschlägige Publikationen und/oder wissenschaftliche Vorträge
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir erwarten eine selbstständige Arbeitsweise, persönliches Engagement und die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auch kurzfristig in weiterführende Themen einzuarbeiten. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl innerhalb des VerbundFDB als auch mit kooperierenden Einrichtungen ist uns wichtig. Wir bieten Ihnen ein anspruchsvolles und herausforderndes Arbeitsumfeld sowie eine Tätigkeit in einem Team mit kurzen Abstimmungswegen und einen modernen Arbeitsplatz mit Möglichkeiten zur mobilen Arbeit.

Die „Kita im DIPF“ und flexible Arbeitszeiten ermöglichen gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es besteht die Möglichkeit ein vergünstigtes Jobticket zu erwerben.

Das DIPF fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen und begrüßt Bewerbungen unabhängig von ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Geschlecht und sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Die Reduzierung der Arbeitszeit ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich. Da Frauen in Leitungspositionen unterrepräsentiert sind, sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Nähere Auskünfte zur Stelle erteilt Dr. Doris Bambey unter der Tel.-Nr. +49 (0)69 24708-332 oder per E-Mail unter YmFtYmV5QGRpcGYuZGU=. Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte in elektronischer Form und zusammengefasst in einem pdf-Dokument unter Angabe der Referenz-Nr. IZB 5295-24-01 bis zum 16.02.2024 an:

Prof. Dr. Marc Rittberger, Direktor des Informationszentrums Bildung,
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DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Rostocker Straße 6, 60323 Frankfurt am Main

Datenschutz-Hinweis

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