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Veranstaltungen

Neuer Termin 18.6.2020: „30 Jahre danach – Der Runde Tisch Bildung: Ideen, Realitäten, Hoffnungen“

Die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) verschiebt die für den 13. März 2020 geplante Tagung zum 30. Jahrestag des „Runden Tisches Bildung“ auf den 18. Juni 2020. Alle bisherigen Anmeldungen gelten selbstverständlich auch für den neuen Termin, frei gewordene Plätze werden ab 1. April 2020 vergeben.

Die Beratungen des „Zentralen Runden Tisches“ der DDR über Ideen und Vorschläge der Arbeitsgruppe „Bildung, Erziehung und Jugend“ zur Umgestaltung des Bildungswesens nach der „Wende“ jähren sich 2020 zum 30. Mal. Aus diesem Anlass lädt die BBF gemeinsam mit damals an den bildungspolitischen Debatten Beteiligten zur Tagung „30 Jahre danach – Der Runde Tisch Bildung: Ideen, Realitäten, Hoffnungen“ nach Berlin ein.

Wann? Donnerstag, 18. Juni 2020 | 10:0016:30 Uhr
Wo? BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Warschauer Straße 34 (1. Etage), 10243 Berlin

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und das Tagungsprogramm finden Sie auf der Website der BBF und im Programmflyer (pdf).


Alle bisher eingegangenen Anmeldungen gelten selbstverständlich auch für den neuen Termin am 18. Juni 2020. Gerne können sich neue Interessentinnen und Interessenten auf die Warteliste setzen lassen, bitte schreiben Sie dazu eine E-Mail an das Sekretariat der BBF (Christine Heinicke, ). Frei gewordene Plätze werden ab dem 1. April 2020 in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.

Zum "Runden Tisch Bildung":

Themen, mit denen sich der „Zentrale Runde Tisch“ auf Antrag der Arbeitsgruppe und verschiedener oppositioneller Gruppen im Jahr 1990 befasste, waren unter anderem ein demokratisches Bildungswesen, Chancengleichheit, die Sicherung des Rechts auf lebenslange Bildung, auf soziale Geborgenheit und emotionale Zuwendung sowie die Achtung vor der Integrität der Persönlichkeit der Kinder. Darüber hinaus wurde die demokratische Mitbestimmung für Lernende ebenso gefordert wie der Erhalt subventionierter Schulspeisungen, die Rehabilitierung von Pädagoginnen und Pädagogen, die aufgrund ihrer politischen Positionen in der DDR entlassen worden waren, oder die Aufklärung der Verflechtungen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit mit dem Volksbildungsministerium.

Im Rahmen der Tagung werden Beteiligte des „Runden Tisches Bildung“ und der Umstrukturierung des Bildungswesens in der ehemaligen DDR gemeinsam mit Bildungshistoriker/-innen, Erziehungswissenschaftler/-innen und Zeithistoriker/-innen ihre Erinnerungen vorstellen, analysieren und diskutieren. Dabei soll es nicht darum gehen, die Vergangenheit nostalgisch zu verklären oder die Gegenwart an den damaligen Forderungen zu messen und zu kritisieren. Vielmehr soll der „Runde Tisch Bildung“ historisiert und in all seinen Facetten ausgelotet werden. Diskutiert wird zudem, warum welche bildungspolitischen Entscheidungen getroffen und wie in den Ländern die Bildungssysteme gestaltet wurden.

zuletzt verändert: 17.12.2019
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