"Book a Scientist": Ein Date mit der Wissenschaft

"Book a Scientist": Ein Date mit der Wissenschaft
@pixabay

Bei "Book a Scientist" haben Interessierte wieder die Chance, sich 25 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was Sie schon immer zu Ihrem Lieblingsthema wissen wollten.

Wann

10.11.2021 von 12:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Termin zum Kalender hinzufügen

iCal

Es ist wieder soweit: Am 10. November geht das beliebte Format "Book a Scientist" in eine neue Runde. Es finden wieder 25-minütige Online-Dates zu rund 130 Themen mit den Wissenschaftler*innen der Leibniz-Gemeinschaft statt. Und auch das DIPF ist wieder mit dabei.

"Was ist offenen Wissenschaft und was bringt sie für Forschung und Gesellschaft?": Dieser Frage geht Tamara Heck vom Informationszentrum Bildungsforschung am DIPF nach. Offene Wissenschaft – im englischen "Open Science" – steht für eine Bewegung, die das Ziel hat, Wissenschaft und wissenschaftliche Erkenntnisse offen, transparent und zugänglicher für Forschung, Praxis und die Gesellschaft zu machen. Aber wie sieht dieser Prozess aus? Und welche Auswirkungen hat es, wenn Forschungsergebnisse schnell online zugänglich sind und Forschende über diese offen im Netz diskutieren? COVID19 hat Open Science einen Schub gegeben, aber auch gezeigt, dass offen ausgetragene wissenschaftliche Diskussionen zu öffentlicher Kritik und teils Verunsicherungen in der Gesellschaft führen können. Die Art und Weise, wie Wissenschaft sich öffnet und kommuniziert, ist gerade im Wandel und spannend zu beobachten.

Tamara Heck ist um 12.30 Uhr buchbar.

Melanie Verhovnik-Heinze bietet Gespräche zum Thema "Moderne Jack the Ripper: Warum und wie Medienberichterstattung Gewalttaten fördern kann" an. Wie Journalismus mit Gewalt, Terrorbildern und Co. umgehen soll, ist nicht geklärt. Welche Medienlogik steckt hinter der selektiven Kommunikation, die dafür sorgt, dass mediale Berichterstattung über Kriminalität auf Täter fokussiert, auf schwere Gewaltformen und auf bestimmte Opfertypen? Gibt es empirische Ergebnisse zur möglichen Wirkung auf Rezipienten und welche Rolle spielt Medienberichterstattung in Bezug auf potenzielle Nachahmer*innen und in Radikalisierungsprozessen? Verhovnik-Heinze ist Kommunikationswissenschaftlerin und arbeitet am DIPF momentan am Projekt PrEval, das sich mit Extremismusprävention beschäftigt.

Melanie Verhovnik-Heinze ist um 12, 12.30 und 13 Uhr buchbar.

Anmeldung: E-Mail an dmVyYW5zdGFsdHVuZ2VuQGxlaWJuaXotZ2VtZWluc2NoYWZ0LmRl unter Angabe des Namens, des gewählten Themas und des gewünschten Zeitfensters. Wer sich anmeldet, erhält eine Bestätigungsmail, sofern der Termin noch verfügbar ist.

Zur Veranstaltungsseite der Leibniz-Gemeinschaft