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Veranstaltungen

Digitale Tagung: „Zwei Jahrzehnte nach PISA – Was wissen wir über soziale Ungleichheit des Bildungserwerbs?"

Das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation veranstaltet am 17. und 18. Juni 2021 die digitale Tagung „Zwei Jahrzehnte nach PISA – Was wissen wir über soziale Ungleichheit des Bildungserwerbs? Eine systematische Forschungssynthese von der vorschulischen Bildung bis zur Hochschulbildung“ als Abschlusstagung des Projektes „Genese sozialer Ungleichheiten des Bildungserwerbs (GesUB)“.

Im BMBF geförderten GesUB-Projekt wurde erstmalig für den deutschsprachigen Raum das vorhandene Forschungswissen zu den Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen von sozialer Ungleichheit des Bildungserwerbs für den vorschulischen, schulischen und nachschulischen Bereich in Form einer Forschungssynthese systematisiert.

Soziale Ungleichheiten des Bildungserwerbs lassen sich in allen Bildungsbereichen, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter, nachweisen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Genese sozialer Ungleichheiten des Bildungserwerbs (GesUB)“ systematisiert erstmalig für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und die Schweiz) das vorhandene Forschungswissen zu den Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen von sozialer Ungleichheit des Bildungserwerbs für den vorschulischen, schulischen und nachschulischen Bereich über einen Zeitraum von knapp 20 Jahren.

Auf der Abschlusstagung des GesUB-Projektes sollen die Befunde zu sozialen Ungleichheiten in den einzelnen Bildungsbereichen vorgestellt und mit Akteur*innen aus Forschung, Politik und Verwaltung diskutiert werden. Ziel des Austausches ist die Erarbeitung von Bedarfen für die Weiterentwicklung des Forschungsfeldes sowie Transfermöglichkeiten evidenzbasierter Forschung an Bildungspolitik und -administration im Rahmen neuer Steuerungsstrukturen.

In drei Arbeitsgruppen zu den Bildungsbereichen vorschulische Bildung, schulische Bildung und nachschulische Bildung wird die synthetisierte Evidenz der Forschungsbefunde auf der Grundlage kurzer Inputs vertiefend erörtert. Der zweite Tag schließt mit einer Abschlussdiskussion mit DIPF-Direktor Kai Maaz, Stefan Luther (Leiter der Unterabteilung „Allgemeine Bildung“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Christopher Textor (Leitender Ministerialrat im Hessischen Kultusministerium und KMK-Schulausschussmitglied für Hessen) und Cornelia von Ilsemann (ehemalige Vorsitzende des Schulausschusses der KMK und ehemaliges Mitglied des Gründungsteams der Deutschen Schulakademie). Es moderiert Jan-Martin Wiarda.

Eine Anmeldung zur Tagung ist bis zum 14. Juni über YW5tZWxkdW5nLmdlc3ViMjAyMUBkaXBmLmRl möglich.

 

 

 

zuletzt verändert: 07.06.2021