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PREDICT – Vorhersagen generieren als Mittel zur Aktivierung von Vorwissen und zur Steigerung des Lernerfolgs

PREDICT – Vorhersagen generieren als Mittel zur Aktivierung von Vorwissen und zur Steigerung des Lernerfolgs

Dieses Projekt untersucht, ob das Bilden von Vorhersagen durch Lernende einen positiven Effekt auf deren Lernleistung hat und, falls ja, welche Mechanismen diesem Effekt zugrunde liegen. Darüber hinaus wird untersucht, ob es Unterschiede in der Effektivität hinsichtlich der Bildung von Vorhersagen zwischen Grundschulkindern und Studierenden gibt.

Projektbeschreibung

Das Projekt PREDICT untersucht, ob es einen positiven Effekt auf die Lernleistung hat, wenn Lernende zunächst Vorhersagen zum Lerninhalt treffen. Dazu werden in einer Serie von Laborexperimenten verschiedene mögliche Wirkmechanismen untersucht und miteinander verglichen. Neben der Aktivierung von Vorwissen sind dies insbesondere erhöhte Neugier sowie Überraschung über Ereignisse, die nicht mit der Vorhersage übereinstimmen. Mittels Erfassung der Pupillenreaktion werden die – durch das Bilden der Vorhersagen ausgelösten – Veränderungen in diesen lernrelevanten Emotionen genauer betrachtet. Darüber hinaus wird erforscht, wie effektiv das Bilden von Vorhersagen bei Grundschulkindern und Studierenden ist. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Wirkmechanismen von Vorhersagen, die von Lernenden gebildet wurden, zur Steigerung der Lernleistung zu verstehen. Das gewonnene Wissen soll als Grundlage für einen Testeinsatz dieser Methode im Unterricht dienen.

Kooperationen

Prof. Dr. Silvia Bunge, University of California, Berkeley

Projektleitung

Projektteam

Jasmin Breitwieser

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
01/2017 – 12/2020
Finanzierung:
DIPF
Abteilung: Bildung und Entwicklung
zuletzt verändert: 15.01.2018

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