STECCO – Start in die tertiäre Bildung während der Corona Krise: Chancen und Herausforderungen

Das Projekt STECCO untersuchte, wie die geänderten Rahmenbedingungen während der Covid-19 Pandemie den Alltag von Studierenden im ersten Studienjahr beeinflussten. Neben den Herausforderungen sollten auch Chancen beleuchtet werden, die diese Situation für den Bereich der tertiären Bildung eröffnet.

Projektbeschreibung

Die Covid-19 Pandemie hat das Lehren und Lernen an Hochschulen verändert. Die Umstellung auf Online-Lehre und die Kontaktbeschränkungen hatten für Studierende weitreichende Änderungen in ihrem akademischen aber auch persönlichen Alltag zur Folge. Veränderungen im Leben der jungen Erwachsenen, die häufig mit dem Beginn des Studiums verbunden sind (z.B. Auszug aus dem Elternhaus, Aufbau eines neuen sozialen Netzes) waren unter den geänderten Rahmenbedingungen anders gestaltet als in den Jahren zuvor. Dies kann einerseits die Anpassung an die neue Lebensphase für Studierende in ihrem ersten Studienjahr erschweren, und sich auch mittel- bis langfristig negativ auf die akademische und sozio-emotional Entwicklung von manchen Studierenden auswirken. Gleichzeitig bieten die veränderten Rahmenbedingungen möglicherweise aber auch Chancen für manche Studierende. Ziel dieses Projekts war es, die Anpassung von jungen Erwachsenen an den Start in ein Studium während der Covid-19 Pandemie zu untersuchen.

Zentrale Fragestellungen

  • Wie erleben junge Erwachsene den Übergang in ein Studium während der Covid-19 Pandemie?
  • Wie verändert sich das Verhalten und Erleben von Studierenden über ihre ersten Semester hinweg während dieser Zeit?
  • Wie unterscheiden sich Studierende in Ihrem Erleben?
  • Welche Lehren für die Zukunft tertiärer Bildung können aus der Covid-19 Pandemie gezogen werden?

Finanzierung

VolkswagenStiftung

Kooperationen

Prof. Dr. Bart Soenens, Universität Gent

Projektleitung

Prof. Dr. Andreas Neubauer

Projektdaten

Status:
Abgeschlossenes Projekt
Abteilung: Bildung und Entwicklung
Laufzeit:
02/2021 – 07/2022
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Kontakt: Prof. Dr. Andreas Neubauer, Assoziierter Wissenschaftler