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Forschung

Assessment

Die Grundlage für empirische Bildungsforschung ebenso wie für das Bildungsmonitoring ist die zuverlässige Erfassung von Bildungsergebnissen. Am DIPF werden sowohl traditionelle diagnostische Verfahren als auch technologiebasierte Assessment-Instrumente entwickelt und angewandt.

Es ist von hohem Wert, Kompetenzen, fachliche Leistungen und Einstellungen zuverlässig und valide erfassen zu können. Die Erhebungen bilden nicht nur die Grundlage von empirischen Studien, sie lassen sich auch für das Bildungsmonitoring, Evaluierungen auf Schul- und Klassenebene sowie für eine individuelle Diagnostik nutzen. Die pädagogisch-psychologische Diagnostik ist elementarer Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit am DIPF und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung innovativer Tests und Fragebögen. Das abteilungsübergreifende und interdisziplinäre Zentrum für technologiebasiertes Assessment, TBA, wird die Bildungsforschung weiter dabei unterstützen, technologische Lösungen in diesem Feld zu entwickeln und zu implementieren. Bisherige Arbeiten konzentrierten sich vor allem darauf, Lernergebnisse zu erfassen (TBA of learning). Das Zentrum wird sie nun um Assessment erweitern, das Lernprozesse unterstützt (TBA for learning). Das erfordert psychometrische und informatische Innovationen. Dazu gehört, Prozessdaten (zum Beispiel Bearbeitungszeiten) zu modellieren, Lösungswege automatisch zu bewerten, um daraus differenzierte Feedbackinformationen abzuleiten, und auf dieser Basis die digitalen Lern- und Testumgebungen anzupassen. Auf der Anwendungs- und Transferseite will das DIPF neue technische Entwicklungen nutzen. Ein Beispiel sind Online-Erhebungen im Alltag. Gleichzeitig möchte das Institut die traditionellen diagnostischen Verfahren weiterentwickeln. Das umfasst etwa Fragebögen, mit denen sich Lernvoraussetzungen erfassen lassen.

zuletzt verändert: 11.04.2017