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Forschung

Implementationsforschung

Ziel des DIPF ist es, die Erkenntnisse seiner empirischen Bildungsforschung in die pädagogische Praxis zu überführen. Das Institut arbeitet eng mit Bildungspraxis, -administration und -politik zusammen, um die Bedingungsfaktoren für die Implementierung dieser Ergebnisse im Klassenzimmer und anderen Lernorten zu identifizieren.

Das DIPF ist vielfach an der Schnittstelle von Forschung, Politik und Praxis im Bildungsbereich aktiv. Es begleitet Reformprozesse und Modellprojekte und stellt sein konzeptionelles und methodisches Fachwissen sowie seine Infrastrukturen zur Verfügung, um Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die pädagogische Praxis zu überführen. Dabei untersucht das Institut zum einen, ob und wie die realisierten Maßnahmen wirken. Hierfür betrachtet es die Schülerleistungen, die Übergangsentscheidungen und die Qualität von Unterricht. Zum anderen will es identifizieren, unter welchen Bedingungen sich wissenschaftlich erprobte Maßnahmen erfolgreich im Alltag von Kindertagesstätten und Schulen einführen (implementieren) lassen. Das soll dazu beitragen, Bildungsreformen zielführend umzusetzen. Das DIPF möchte Implementationsfaktoren und -prozesse systematisch erforschen und seine Erfahrung aus Implementationsprojekten einbringen. Dafür ist eine eigene Forschungsagenda geplant. Bei dem Vorhaben müssen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die unterschiedlichen Handlungslogiken und Zeithorizonte der zahlreichen beteiligten Akteure im Bildungssystem berücksichtigen. Hierzu ist es erforderlich, sich intensiv mit Politik und Praxis auszutauschen.

zuletzt verändert: 11.04.2017