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Autor:
Priem, Karin (Hrsg.); Horn, Klaus-Peter (Hrsg.); Cramme, Stefan (Hrsg.); Kirstein, Martina (Hrsg.); Ritzi, Christian (Hrsg.):

Titel:
Briefwechsel zwischen Eduard Spranger und Käthe Hadlich

Quelle:
Berlin : BBF (2012)

URL des Volltextes:
http://bbf.dipf.de/digitale-bbf/editionen/spranger-hadlich/spranger-hadlich

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
2. Herausgeberschaft; Werksedition

Schlagwörter:
20. Jahrhundert, Briefwechsel, Elektronisches Buch, Hadlich, Käthe, Spranger, Eduard


Abstract:
Eduard Spranger (1882-1963) gilt als ein sogenannter Klassiker der Pädagogik und nicht zuletzt wurde er nach seinem Tod im Jahre 1963 in den Rang einer repräsentativen Figur der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik der letzten Vorkriegsgeneration erhoben. Zu Sprangers Lebensführung gehörte die briefliche Kommunikation als ein zentraler Bestandteil. Insbesondere pflegte er eine rege Korrespondenz mit Frauen. Eine seiner wichtigsten Briefpartnerinnen war Käthe Hadlich (1872-1960). Der Briefwechsel mit ihr umfasst nahezu alle Themen und Lebensbereiche Sprangers und kann wegen seines Umfangs und seiner Genauigkeit als eine Art Tagebuch gelten. Er stellt das zentrale Medium der Sprangerschen Selbstreflexion dar, die er selbst wiederum für sein wissenschaftliches Werk für grundlegend erachtete. Der überlieferte Briefwechsel umfasst mehr als 4.500 Briefe und Postkarten und reicht von 1903 bis 1960. Er wurde zwischen 1992 und 1997 in einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt (DFG-Zeichen: Sa 566/2-2) unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Sacher/Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verfilmt und vollständig transkribiert. Rund 5 Prozent der Korrespondenz sind bereits in einem Band publiziert: Martinsen, S./Sacher, W. (Hrsg.): Eduard Spranger und Käthe Hadlich. Eine Auswahl aus den Briefen der Jahre 1903-1960. Bad Heilbrunn 2002. Im jetzt beendeten Projekt wurde die bislang in Word-Dateien gespeicherte Gesamtkorrespondenz in den auf XML basierenden und speziell für Computereditionen eingeführten Standard der Text Encoding Initiative konvertiert, der die Langzeitarchivierung des Arbeitsergebnisses gewährleistet. Durch die Strukturierung der Texte sowie durch einfache semantische Auszeichnungen der Briefe (insbesondere Personennamen) ist ein neues Instrument der Spranger-Forschung erzeugt worden. Die Briefe stehen nach Abschluss des Projekts seit 01.12.2011 im digitalen Textarchiv Scripta Paedagogica Online frei im Netz zur Verfügung. Wissenschaftliche Betreuer und Herausgeber der Edition sind die Mitantragsteller, Prof. Dr. Karin Priem/Universität Luxemburg (früher PH Schwäbisch Gmünd) und Prof. Dr. Klaus-Peter Horn/Georg-August-Universität Göttingen (früher Universität Tübingen), beide ausgewiesen durch Forschungen zu Eduard Spranger und zur Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft.


DIPF-Abteilung:
Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Notizen: