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Forschung

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Autor:
Knoppick, Henrike; Becker, Michael; Neumann, Marko; Maaz, Kai; Baumert, Jürgen:

Titel:
Der Einfluss des Übergangs in differenzielle Lernumwelten auf das allgemeine und schulische Wohlbefinden von Kindern

Quelle:
In: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 29 (2015) 3/4 , 163-175

URL des Volltextes:
http://www.dipfdocs.de/volltexte/2017/15132/pdf/ZPP_3-4_3_Knoppick_korr_ak_A.pdf

URN:
urn:nbn:de:0111-pedocs-151320

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3a. Beiträge in begutachteten Zeitschriften; Aufsatz (keine besondere Kategorie)

Schlagwörter:
Berlin, Datenanalyse, Einflussfaktor, Grundschule, Gymnasium, Integrierte Sekundarschule, Primarbereich, Schüler, Schulform, Sekundarbereich, Übergang, Weiterführende Schule, Wohlbefinden


Abstract:
Der Übergang an die weiterführende Schule stellt eine Veränderung der schulischen Lernumwelt dar, die mit Änderungen im Wohlbefinden assoziiert sein kann. Als maßgeblicher Einflussfaktor wird in der Literatur die weiterführende Schulform erörtert, wobei vor allem Unterschiede in der Bezugsgruppe und institutionelle Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulformen diskutiert werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der weiterführenden Schulform für die Entwicklung ausgewählter Facetten des allgemeinen (Lebenszufriedenheit, Selbstwert) und schulischen Wohlbefindens (Schulzufriedenheit, Leistungsangst, schulbezogene Psychosomatik) während des unmittelbaren Übergangsprozesses von der Grundschule in das reformierte nunmehr aus Gymnasium und Integrierter Sekundarschule (ISS) bestehende zweigliedrige Berliner Sekundarschulsystem. Um Effekte der Schulform von Eingangsunterschieden der Schülerschaft zu trennen, wurden Propensity Score Matching Analysen durchgeführt. Während sich das Gymnasium als Lernumwelt erwies, in der sich bei günstigeren Mittelwerten vor dem Übergang eine negativere Entwicklung des Wohlbefindens beobachten ließ, war der Wechsel auf die ISS kaum mit Veränderungen in den betrachteten Wohlbefindensmerkmalen assoziiert. (DIPF/Orig.)

Abstract(englisch):
The transition to the secondary school has been supposed as a special break of the school biography that is associated with changes in well-being. Characteristics of the type of school that are discussed to moderate the effect of the secondary school include tracking as well as curricula and social composition. The current study compares the development of children during the immediate transition from primary school to the two types of secondary school in the restructured Berlin school system (Gymnasium, Integrierte Sekundarschule) on their school and general well-being. In order to isolate the effects of school intake and the school context propensity score matching analyses were implemented. Overall, a transition effect emerged. Despite a higher well-being before the transition, pupils who transition to Gymnasium showed a decrease in well-being. Contrary, pupils who transition to ISS showed hardly no changes. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Struktur und Steuerung des Bildungswesens

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016