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Autor:
Lühe, Josefine; Becker, Michael; Neumann, Marko; Maaz, Kai:

Titel:
Zur Bedeutung der sozialen Herkunft für Geschlechterunterschiede im Bildungserfolg

Quelle:
In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 37 (2017) 4 , 416-436

URL des Volltextes:
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-168560

URN:
urn:nbn:de:0111-pedocs-168560

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3a. Beiträge in begutachteten Zeitschriften; Aufsatz (keine besondere Kategorie)

Schlagwörter:
Bildungserfolg, Datenanalyse, Deutschland, Einflussfaktor, Empfehlung, Geschlechtsspezifischer Unterschied, Grundschule, Grundschüler, Gymnasium, Leistungstest, Lesekompetenz, Mathematische Kompetenz, Regressionsanalyse, Schuljahr 04, Sekundäranalyse, Soziale Herkunft, Sozioökonomische Lage, TIMSS (Third International Mathematics and Science Study), Übergang


Abstract:
Geschlechterunterschiede im Bildungserfolg werden vielfach berichtet. Obwohl es Hinweise darauf gibt, dass sich diese nicht unabhängig von der sozialen Herkunft vollziehen, wurde eine Wechselwirkung in quantitativen Arbeiten bisher nur unzureichend untersucht. Anhand einer repräsentativen Stichprobe für Viertklässler in Deutschland (N=5240) wird analysiert, ob die Wirkung der Geschlechtszugehörigkeit auf den Bildungserfolg durch den sozioökonomischen Status (SES) moderiert wird. Es zeigt sich, dass der Einfluss der Geschlechtszugehörigkeit zu diesem frühen Zeitpunkt in der Bildungsbiografie in der Mathematikleistung und -note sowie - etwas weniger deutlich - in der Gymnasialempfehlung mit dem SES variiert. (DIPF/Orig.)

Abstract(englisch):
Gender differences have frequently been reported for educational outcomes. Despite indications that these differences do not occur independently from social background, the recicprocity of effects has so far inadequately been addressed in quantitative research. Drawing on a representative sample of fourth graders in Germany (N=5240), the study investigates whether gender effects on educational outcomes are moderated by socioeconomic status (SES). According to the findings, the influence of gender varies with the SES in maths achievement and maths grade as well as in the teacher's recommendation for the academic track at this early point in the children's biography. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Struktur und Steuerung des Bildungswesens

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016