Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Forschung

Publikationendatenbank

Treffer anzeigen

Autor:
Schweizer, Karl; Koch, W.:

Titel:
Der Beitrag perzeptueller und kognitiver Prozesse zur Intelligenz: Eine Reanalyse.

Quelle:
In: Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 23 (2002) 3 , S. 247-260

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Zeitschriftenaufsatz; Zeitschriftenaufsatz/referiert,statusäquivalent

Schlagwörter:
Intelligenz, Kognitive Prozesse, Wahrnehmungspsychologie, Faktorenanalyse, Empirische Untersuchung


Abstract:
In dieser Arbeit wird die Dimensionalität von Verarbeitungszeiten aus den beiden Bereichen der perzeptuellen und der kognitiven Prozesse untersucht. Zu diesem Zweck wurden die Daten von 124 Personen, die mit jeweils fünf Tests für die Erfassung der Effizienz perzeptueller und kognitiver Prozesse sowie zwei Intelligenztests erhoben worden waren, einer Reanalyse unterzogen. Ein Zwei-Faktoren-Modell mit Faktoren für die perzeptuellen und kognitiven Verarbeitungszeiten wurde anhand der konfirmatorischen Faktorenanalyse evaluiert und mit einem Ein-Faktor- und einem Drei- Faktoren-Modell verglichen. Dabei bewährte sich das Zwei-Faktoren-Modell am besten. Für die Repräsentation der Fehlerwerte zu den fünf Tests für die Effizienz kognitiver Prozesse erwies sich ein Ein-Faktor-Modell als ausreichend. Mit den Faktoren konnten 50 Prozent der Varianz der allgemeinen Intelligenz prognostiziert werden.

Abstract(englisch):
In this study the dimensionality of processing times due to contributions of perceptual and cognitive processes is investigated. For this purpose the data of 124 participants were submitted to a reanalysis. These data were obtained by means of five tests for the assessment of efficiency of perceptual processes, five tests for the assessment of efficiency of cognitive processes and two intelligence tests. A two-factor model with factors of perceptual and cognitive processing times was evaluated by means of confirmatory factor analysis and compared with a one-factor- and a three-factor models. The two- factor model proved to be most appropriate. For representing the error scores of the five tests for the assessment of efficiency of cognitive processes a one- factor showed to be sufficient. The factor scores made it possible to predict 50 percent of the variance in general intelligence.


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016