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Forschung

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Autor:
Schweizer, Karl; Koch, W.:

Titel:
Perceptual processes and cognitive ability.

Quelle:
In: Intelligence, (2003) 31 , S. 211-235

Sprache:
Englisch

Dokumenttyp:
Zeitschriftenaufsatz; Zeitschriftenaufsatz/referiert,statusäquivalent

Schlagwörter:
Wahrnehmung, Wahrnehmungspsychologie, Kognitive Prozesse, Empirische Untersuchung


Abstract:
Es wurden die Beiträge der Wahrnehmungsprozesse zur kognitive Fähigkeit aus der Sicht der Stimuluskomplexität, des Reaktionsmodus, der Kodierungsebene und der Aufmerksamkeit untersucht. Die Versuchsteilnehmer waren 124 Studierende. Die Stimuluskomplexität bedingt durch irrelevante und relevante Information führte zu einem substantiellen Anwachsen der Korrelation zwischen Reaktionszeit und Maßen der kognitive Fähigkeit. Zwei verschiedene Reaktionsmodi, Korrektheit bei kurzfristiger Stimulation und motorische Reaktion führte zu Korrelationen gleicher Höhe. Drei Kodierungsebenen wurden verglichen. Diese waren bedingt durch die Signalentdeckung, Stimulusdiskrimination und Stimulusidentifikation. Interessanterweise wurde festgestellt, dass die Korrelation zur Stimulusdiskrimination die anderen Korrelationen überstieg. Die Berücksichtigung der Aufmerksamkeit zeigte deutlich, dass über 70 Prozent der gemeinsamen Varianz der Wahrnehmungsprozesse und der kognitiven Fähigkeit durch Aufmerksamkeitsprozesse bedingt waren und 30 Prozent durch Voraufmerksamkeitsprozesse.

Abstract(englisch):
We examined the contribution of perceptual processes to cognitive ability with respect to stimulus complexity, response mode, level of encoding, and attention. The participants were 124 university students. Stimulus complexity dueto presenting both irrelevant and relevant information led to a substantial increase in correlation between reaction time and measures of cognitive ability. Two different response modes, correctness in brief exposures and motor response, yielded correlations of equal size. Three levels of encoding were compared. These were related to signal detection, stimulus discrimination, and stimulus identification. It was very interesting to find that the correlation of the level relating to stimulus discrimination exceeded the other correlations. The consideration of attention showed clearly that about 70 per cent of the common variance of perceptual processes and cognitive ability was due to attentive processes and 30 per cent to preattentive processes.


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016