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Forschung

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Autor:
Maschke, Sabine; Stecher, Ludwig:

Titel:
Mädchenleben - Jungenleben. Empirische Befunde.

Quelle:
In: Rose, L.: Schmauch, U. (Hrsg.): Die neue Rede von starken Mädchen und armen Jungen Königstein : Helmer (2005) , S.142-165

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Junge, Mädchen, Kindesalter, Jugendalter, Lebensplanung, Geschlechtsunterschied, Familie, Beruf


Abstract:
Ausgehend von der Debatte um die Jungen als die neuen Verlierer, geht der vorliegende Beitrag empirisch der Frage nach, ob sich Lebensentwürfe für Mädchen und Jungen im Kindes- und Jugendalter voneinander unterscheiden. Dabei zeigt sich unter anderem - wenngleich auch von den Jungen berufliche und familiäre Erfolge als zentrales Wunschbild für das spätere Erwachsenenleben angesehen werden -, dass vor allem die Mädchen diese beiden Aspekte ihres zukünftigenLebensentwurfes betonen. Deutlich häufiger als bei den Jungen richten sich die Lebensentwürfe der Mädchen an beruflichen und familiären Erfolgen aus. Ausgehend von der These, dass die Geburt der bürgerlichen Familie mit der Rollentrennung und Geschlechtertrennung zwischen beruflichem (männlichem) und häuslichem bzw. familiärem (weiblichem) Rollenmodell verknüpft ist, beschreibt der Beitrag die Mädchen bzw. jungen Frauen (in Bezug auf deren Lebensentwürfe) als die "Hüterinnen des bürgerlichen Familienmodells" - allerdings nicht im Sinne einer Trennung des beruflichen und familiären Rollenmodells, sondern im Sinne einer Verschmelzung beider Familienrollen in ein und derselben Person.


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016