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Forschung

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Autor:
Zinnecker, Jürgen; Stecher, Ludwig:

Titel:
Gesellschaftliche Ungleichheit im Spiegel hierarchisch geordneter Bildungsgänge.
Die Bedeutung ökonomischen, kulturellen und ethnischen Kapitals der Familie für den Schulbesuch der Kinder.

Quelle:
In: Georg, W. (Hrsg.): Soziale Ungleichheit im Bildungssystem. Eine empirisch-theoretische Bestandsaufnahme Konstanz : Universitätsverl. (2006) , S. 291-310

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Schüler, Sekundarstufe I, Bildungsbeteiligung, Soziale Herkunft, Schülerleistung, Migrantenkind, Geschlechtsunterschied, Familie, Eltern, Bildungsabschluß, Empirische Untersuchung, Deutschland


Abstract:
Während zur allgemeinen Bildungsbeteiligung unterschiedlicher sozialer Gruppen zahlreiche Arbeiten vorliegen, erweitert der vorliegende Beitrag den Blick hierbei in dem Maße, in dem neben dem (gruppenspezifischen) Schulbesuch auch die ( gruppenspezifischen) Schulleistungen der Schüler einbezogen werden. Aus dieser Perspektive lässt sich resümieren, dass sich beispielsweise männliche Schüler mit Migrationshintergrund - die eine in bildungspolitischer Hinsicht besonders zu unterstützende soziale Gruppe darstellen - nicht nur überproportional häufig in der Hauptschule, sondern gleichzeitig auch in der Gruppe der leistungsschwachen Schüler finden. Kontrastiv dazu erreichen Mädchen (ohne Migrationshintergrund) häufiger das Gymnasium und stellen dort gleichzeitig den Kern der leistungsstarken Schülerschaft. Damit wirft der Beitrag - neben seinem weiteren Schwerpunkt auf die Bildungsbeteiligung von Migranten - einen differenzierten Blick auf geschlechtsspezifische Bildungsprozesse und zeigt, dass der Bildungs-Vorsprung der Mädchen in Bezug auf den schulischen Erfolg noch drastischer ausfällt, als reine Bildungsquoten dies offenbaren. (DIPF/Autor)


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016