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Autor:
Abs, Hermann Josef; Maag Merki, Katharina; Klieme, Eckhard:

Titel:
Grundlegende Gütekriterien für Schulevaluation.

Quelle:
In: Böttcher, Wolfgang u.a. (Hrsg.): Evaluation im Bildungswesen. Eine Einführung in Grundlagen und Praxisbeispiele Weinheim : Beltz (2006) , S. 97-108

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Schule, Evaluation, Standard


Abstract:
Dieser Artikel beschäftigt sich mit Standards der Evaluation, wie sie von Evaluations-Fachgesellschaften vorgegeben werden. Diese Standards werden als unzureichend erachtet, da sie einerseits einen umfassenden Geltungsanspruch implizieren, diesen aber andererseits mit dem Hinweis auf die situations- und intentionsspezifische Gewichtungen selbst relativieren. Für den Anwender ist nicht ersichtlich, in welchem Kontext die einzelnen Standards wie zu gewichten sind und welche Anforderungen im Einzelfall eingehalten werden können. Sie erfüllen somit ihre intendierte Kontrollfunktion nicht, geben nur eine gewisse Orientierung, die für den Einzelfall nicht ausreicht. Als Lösungsansatz wird eine Präzisierung der Standards in Abhängigkeit von den Zielsetzungen diskutiert. Eine erste Systematisierung von Zielsetzungen liegt in Form von leitenden Paradigmen der Evaluation vor. Diese Unterscheidungzwischen Paradigmen erscheint den Autoren zwar sinnvoll aber nicht hinreichend. Es besteht darüber hinaus eine Notwendigkeit zur Bestimmung von Gütekriterien, die in jedem Fall eingehalten werden müssen. Diese minimalen Gütekriterien werden entlang von idealtypischen Evaluationsschritten erörtert, welche wiederum den drei in der Sozialwissenschaft üblichen Urteilsbereichen A) Entstehungszusammenhang B) Begründungszusammenhang und C) Verwertungszusammenhang zugeordnet werden.


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016