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Autor:
Flöter, Jonas (Hrsg.); Ritzi, Christian (Hrsg.):

Titel:
Bildungsmäzenatentum.
Privates Handeln, Bürgersinn, kulturelle Kompetenz seit der Frühen Neuzeit.

Quelle:
Köln : Böhlau (2007) , 432 S.

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographie; Monographie/Herausgeber

Schlagwörter:
Bildungsgeschichte, Schule, Stiftung, Mädchenschule, Katholische Erziehung, Mittelalter, Neuzeit, Bürgertum, Jahrhundert 19, Deutschland (bis 1945), Frankreich, Vereinigtes Königreich


Abstract:
Stifter werden dort aktiv, wo sie gesellschaftlichen Handlungsbedarf erkennen. Indem sie private Mittel für öffentliche Zwecke bereitstellen, treten sie in Konkurrenz zu staatlichen Behörden. Dennoch genießen Stifter in Deutschland seit einigen Jahren größere politische Unterstützung. Ihre Mittel dienen neuartigen Herausforderungen oder fliesen in klassische Fördergelder. Die private Bildungsförderung ist allerdings umstritten und wird kontrovers diskutiert. Dieser Tatbestand hat jedoch bislang kaum Forschungen in historischer Perspektive veranlasst. Die Thematik Bildungsmäzenatentum ist ein Forschungsdesiderat. Der vorliegende Band stellt eine Bestandsaufnahme dar, an der Erziehungswissenschaftler, Sozial- und Bildungshistoriker beteiligt waren. Im ersten thematischen Schwerpunkt wird den Motiven, Inhalten und Methoden frühneuzeitlichen Bildungsmäzenatentum und schulischen Stiftungswesens nachgegangen. Der zweite Teil ist im bürgerlichen Zeitalter gewidmet. Dabei werden der spezifische Kulturwert bürgerlichen mäzenatischen Handels im 19. Jahrhundert und die Kontinuitäten deutlich, die in die Frühe Neuzeit und ins Spätmittelalter zurückreichen. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Bibliotheken der Bildungsgeschichte und Bildungsforschung

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016