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Forschung

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Autor:
Klieme, Eckhard; Steinert, Brigitte:

Titel:
Schulentwicklung im Längsschnitt.
Ein Forschungsprogramm und erste explorative Analysen.

Quelle:
In: Prenzel, Manfred u.a. (Hrsg.): Vertiefende Analysen zu PISA 2006 Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften (2008) , S. 221-238

Serie:
Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. Sonderh. 10

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges/referiert

Schlagwörter:
Schulentwicklung, Empirische Forschung, Methodik, Längsschnittuntersuchung, Querschnittuntersuchung, Wirkung, Schule, Unterricht, Analyse, Schulforschung, Evaluation, Testmethodik, PISA-Studie, Schulklima, Schülerleistung, Soziale Herkunft, Deutschland, Vereinigte Staaten, Schottland


Abstract:
Die empirische Schulforschung in Deutschland hat in den vergangenen Jahren Anschluss an die internationale school effectiveness Forschung gefunden. Zwei wesentliche Erkenntnisse der internationalen Forschung wurden jedoch in Deutschland bislang nicht ausreichend aufgearbeitet: ( a) Schulstudien unterliegen - selbst bei optimaler Planung, Instrumentierung, Durchführung und Auswertung - methodischen Problemen, die sozialwissenschaftlichen Erhebungen inhärent sind, z. B. Stichprobenfehler und Kohorteneffekte, welche die Stabilität und Konsistenz von Schuleffekten und die Invarianz von Erklärungsmodellen beeinträchtigen können. Über das Ausmaß der Stabilität und Konsistenz schulischer Lernergebnisse liegen für Deutschland keine Befunde vor. (b) Querschnittsuntersuchungen an Schulen erlauben keine Aussagen darüber, unter welchen Bedingungen sich Schulen in bestimmte Richtungen verändern. Erst mit quantitativ-längsschnittlichen Untersuchungen können Voraussetzungen erfolgreicher Entwicklung an Einzelschulen benannt werden. Sowohl zur Klärung methodischer Probleme als auch zur Analyse von Bedingungen erfolgreicher Schulentwicklung werden Panel-Studien benötigt, die Schulen wiederholt im Abstand von mehreren Jahren untersuchen. Vorgestellt werden erste, explorative empirische Befunde, die aus einer Analyse von PISA-E-Daten der Jahre 2000 und 2003 stammen. (DIPF/Orig.)

Abstract(englisch):
In recent years, empirical school research in Germany has caught up with international school effectiveness research. However, two central findings from international research have so far not been taken into account in Germany: (a) School studies are subject to methodological problems that are inherent to social science studies even if they are optimally planned, instrumented, conductedand assessed. These problems may, for instance, pertainto sampling errors and cohort effects that may impede the stability and consistency of school effects and the invariance of explanatory models. No findings exist yet regarding the degree of stability and consistency of learning outcomes in Germany. (b) Cross-sectional school studies do not permit any statements as to how schools change under certain conditions. Only quantitative-longitudinal designs allow for determining the conditions of improvement at the school level. Panel studies that assessschools over a time span of several years, i.e. with schoolsas units of observation, are required both for solvingmethodological problems as well as for analysing successful school development. We introduce first, explorativeempirical findings gained from the analysis of PISA-E-data from die years 2000 and 2003. (DIPF/ Orig.)


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016