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Forschung

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Autor:
Kreusch, Julia:

Titel:
Der Schulbuchverlag

Quelle:
In: Fischer, Ernst; Füssel, Stephan (Hrsg.): Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. 2. Die Weimarer Republik 1918 - 1933 / Teil 2 Berlin : de Gruyter (2012) , 219-240

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
4. Beiträge in Sammelwerken; Sammelband (keine besondere Kategorie)

Schlagwörter:
Bildungspolitik, Buchhandel, Lehrmittelfreiheit, Schulbuch, Schulreform, Verlag, Verlagswesen, Weimarer Republik, Zulassungsverfahren


Abstract:
Der Beitrag stellt die Situation auf dem Schulbuchmarkt sowie die Entwicklung der Schulbuchverlage in der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und im Verlauf der Weimarer Republik dar. Er geht auf die Entwicklungen in der Bildungspolitik und die Schulreformen der Zeit ein, die in staatlich gesteuerten Bildungssystemen den Schulbuchmarkt insbesondere beeinflussen. Hierbei wird vor allem die Handhabung des Schulbuchzulassungsverfahrens genauer erläutert. Die Entwicklung der Verlagsunternehmen mit Schulbuchprogramm und die erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen der Schulbuchproduktion in den 1920er Jahren werden dargestellt. Besonders ausführlich wird auf das Schulbuch als Sortimentsartikel eingegangen, wobei Themen wie Schulbuchmonopol, Lernmittelfreiheit, das Verhältnis zwischen Sortiment und Verlag sowie die alternativen Schulbuchmärkte (Auch-Buchhandel, Altbuchhandel) aufgegriffen werden. Als Fazit wird festgehalten, dass sich durch die erst allmähliche Schaffung von Rechtsgrundlagen für die Schulbuchherstellung ein unter stabilen und verlässlichen Bedingungen entwickelnder Schulbuchmarkt nicht entfalten konnte. (DIPF/Autor)


DIPF-Abteilung:
Informationszentrum Bildung

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016