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Autor:
Geißler, Gert:

Titel:
Schule und Erziehung in der Deutschen Demokratischen Republik.

Quelle:
In: European Journal of Mental Health, 6 (2011) 1 , 56-82

URL des Volltextes:
http://dx.doi.org/10.5708/EJMH.6.2011.1.3

DOI:
doi:10.5708/EJMH.6.2011.1.3

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3a. Beiträge in begutachteten Zeitschriften; Aufsatz (keine besondere Kategorie)

Schlagwörter:
Allgemeinbildende Schule, Bildungschance, Bildungsplanung, Deutschland-DDR, Lehrerausbildung, Schulpolitik, Schulsystem, Sozialismus, Sozialistische Erziehung, Struktur, Unterricht


Abstract:
Der Beitrag skizziert auf der Grundlage der in den letzten Jahren erschienenen Literatur Grundzüge in der Geschichte des ostdeutschen Bildungswesens von der Nachkriegszeit bis zur friedlichen Revolution des Herbstes 1989. Die strukturelle Entwicklung der allgemeinbildenden Schule wird dabei in den Kontext diktaturtypischer Verhältnisse gesetzt. Besondere Aufmerksamkeit findet die Frage nach dem Zugang zur Bildung, nach dem gleichen Recht auf Bildung und somit nach der Geltung jenes Prinzips, mit dem sich der Staatssozialismus im Bildungsbereich stets zu legitimieren suchte. Verdeutlicht werden die politisch-ideologischen Erziehungsambitionen des Regimes und die Funktion, die zu ihrer Verwirklichung den Lehrern zugedacht war. Eingegangen wird insbesondere auf die Lehrerausbildung auf die Leitung und auf grundlegende Züge der Unterrichtsgestaltung in der allgemeinbildenden Schule. Gezeigt wird, wie sich die die Geschichte der DDR durchziehende innergesellschaftliche Spannung auch auf das Schulwesen auswirkte, mit welchen Mitteln die Partei ihre Erziehungsvorstellungen durchzusetzen versuchte und wie sie damit letztlich scheiterte. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

last modified Nov 11, 2016