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Autor:
Gerecht, Marius; Kminek, Helge:

Titel:
Wie offen können und dürfen Forschungsdaten sein?

Quelle:
In: Erziehungswissenschaft, (2018) 57 , 29-36

URL des Volltextes:
https://www.pedocs.de/volltexte/2018/16167/pdf/EZW_57_2018_Gerecht_Kminek_Wie_offen_koennen_und_duerfen.pdf

URN:
urn:nbn:de:0111-pedocs-161674

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3b. Beiträge in weiteren Zeitschriften; wissenschaftsorientiert

Schlagwörter:
Daten, Empirische Forschung, Bildungsforschung, Open Access, Infrastruktur, Kooperation, Zugang, Deutschland


Abstract(original):
Die Offenheit von Forschungsdaten ist[...] nicht nur eine forschungsethische, sondern auch eine juristische Angelegenheit sowie eine Frage des Datenmanagements im Vorlauf und im Nachgang der Erhebnung. Um einen fairen Zugang zu den Daten zu fördern, ist ein geregeltes und transparentes Verfahren des Zugriffs auf Forschungsdaten unverzichtbar. Forschungsbefunde zum Nachnutzungsverhalten von Forschenden zeigen, dass die wahrgenommene Nützlichkeit [...] ein entscheidender Faktor für die Entscheidung einer Sekundärnutzung von Daten ist (Kim/Yoon 2017). Darüber hinaus spielen Möglichkeiten zur Beantragung zusätzlicher Ressourcen und die Unterstützung sowie die Verfügbarkeit einer Dateninfrastruktur in Form von Forschungsdatenzentren eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für eine Datennachnutzung (vgl. Fear/Donaldson 2012; Yakel et al. 2013). Nachdem diese Vorgaben aus der Forschung nun von den Infrastrukturangeboten umgesetzt und implementiert worden sind, setzt langsam ein Umdenken gegenüber Sekundäranalysen in der empirischen Bildungsforschung ein. Dies [...] ist auch eine Folge der praktizierten Sensibilität im Hinblick auf die juristischen und forschungsethischen Fragen. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Informationszentrum Bildung

Notizen:

last modified Nov 11, 2016