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Autor:
Lauterbach, Uwe:

Titel:
Ausbildung des Personals in der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich.

Quelle:
In: Bös, G.; Neß, Harry (Hrsg.): Ausbilder in Europa. Bielefeld : Bertelsmann (2000) , S. 175-201.

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Berufsausbildung, Ausbilder, Internationaler Vergleich, Europa


Abstract:
Der immer wichtiger werdende Zusammenhang zwischen der Bewältigung der globalen Herausforderungen und der Qualität des Personals in der beruflichen Bildung ist Gegenstand dieser Untersuchung. Die nachzuweisenden beruflichen Qualifikationen für das Lehrpersonal der beruflichen Bildung sind in fast allen der untersuchten Länder (Australien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Tschechien, Ungarn, USA, Vereinigtes Königreich) sehr weit gefaßt. Dabei ist es allgemein üblich, daß die betrieblichen Ausbilder sich aus den verschiedensten qualifizierten Fachkräften rekrutieren. Wesentliche Unterschiede bestehen bezüglich der pädagogischen Vorbildung. Zwischen den Polen keine pädagogische Ausbildung und Studium in Betriebspädagogik stehen eine Reihe von Modellen mit sehr unterschiedlichen Ausbildungsprofilen. In den meisten Ländern sind innerbetriebliche Vorschriften, die nicht durch öffentliche Institutionen überprüft werden, maßgebend. Von dem "Ausbilder" im vorher beschriebenen Verständnis kann nicht gesprochen werden. Eine breite Palette unterschiedlich vorgebildeter Ausbilder ist anzutreffen. Für die "Ausbilder" sollte eine "Minimalqualifizierung", die Anreize für die aufbauenden Qualifizierungen geben sollte, vorgeschrieben werden. Dafür kann das Beispiel Australien einige Anregungen geben.

Abstract(englisch):
The increasing importance of the correlation between coping with the global challenges and the quality of personnel within the technical and vocational education and training is the subject of this study. The occupational qualific ations to be proved by the training personnel within the TEVET are interpreted extremely broadly in almost all countries surveyed (Australia, Germany, France, Austria, Switzerland, Czech Republic, Hungary, the USA, and the United Kingdom). In this respect, it' s common practice to recruit the in-company trainers from among the most different qualified specialists. There are essential differences regarding their educational background. Between the two pole s of no educational training at all and studies of the theory of in-company education and training, there are a large number of models showing quite different training profiles. In most countries, internal company regulations which are not verified by public institutions are decisive. There can be no talk about the "trainer" in the previously described meaning of the word. A wide range of trainers having different educational backgrounds can be found. A "minimum qualification" should be specified for the "trainers" to give them incentives to qualify themselves further on this basis. The example of Australia may have a few ideas to offer in this regard.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

last modified Nov 11, 2016