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Autor:
Mitter, Wolfgang:

Titel:
Der Vergleich in der Erziehungswissenschaft und die Vergleichende Erziehungswissenschaft.
Oskar Anweiler zum 75. Geburtstag.

Quelle:
In: Bildung und Erziehung, 54 (2001) 1 , S. 91-103

URL des Volltextes:
http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/#navi

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Zeitschriftenaufsatz; Zeitschriftenaufsatz/nicht referiert (wissenschaftsorientiert)

Schlagwörter:
Vergleichende Erziehungswissenschaft, Inhalt, Methode, Vergleichen


Abstract:
Dieser Artikel ist die schriftliche Fassung des Festvortrags (mit Laudatio) anläßlich der Verleihung des Ehrendoktorgrades an Oskar Anweiler durch die Universität Leipzig. Er gründet in der Annahme, dass der Vergleich einen der fundamentalen Wege zum Erwerb und zur Erweiterung von Wissen bildet. Die Entwicklung komparativer Forschung fiel mit der Geschichte der modernen Wissenschaften zusammen. Dieser Prozess ist in der deutschen Sprache jedoch mit semantischen Mehrdeutigkeiten belastet. Während die Anwendung vergleichender Methoden die Erziehungswissenschaft als Ganzes durchdringt, wird die Vergleichende Erziehungswissenschaft als die Disziplin definiert, welche dieser Anwendung konstitutive Bedeutung beimisst- Der gegenwärtige Forschungsstand wird an zwei von kurzem erschienenen deutschen Beiträgen verdeutlicht; dies führt zu einer Wertschätzung von Oskar Anweilers Platz in der Entwicklung der Disziplin. Der Artikel endet mit der Interpretation von Nietzsches visionärer Vorhersage des "Zeitalters der Vergleichung".

Abstract(englisch):
This article is presented as the written version of the festive lecture and laudation to Oskar Anweiler on the occasion of the award of the honorary doctoral degree to him at the University of Leipzig. It is based upon the assumption that the comparison is one of the fundamental ways to the acquisition and extension of knowledge. The development of the comparative research methods coincided with the history of modern sciences and arts. However, this process has been loaded with semantic ambiguities inherent in the German language. While the application of comparatvemethods has pervaded education al sciences on the whole, Comparative Education is defined as the discipline having allocated constitutive relevance to this application. The state of the arts is exemplified by two recent German contributions which points the way to a laudatory appraisal of Oskar Anweiler' place in the development of the discipline. The article ends up in the interpretation of Nietzsche's visionary prediction of the "age of comparisons".


DIPF-Abteilung:
Bildungsqualität und Evaluation

Notizen:

last modified Nov 11, 2016