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Autor:
Bock, Wolfgang:

Titel:
Empfehlung zum islamischen Religionsunterricht. (Zusammen mit der Arbeitsgruppe Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der FEST).

Quelle:
In: epd-Dokumentation, (2002) 32 , S. 30-33

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Zeitschriftenaufsatz; Zeitschriftenaufsatz/Journale, Verbandsmitteilungen, Bulletins, Interviews

Schlagwörter:
Religionsunterricht, Islam


Abstract:
Zu den verfassungsrechtlichen Voraussetzungen islamischen Religionsunterrichts gehört die Existenz eines Ansprechpartners für staatliche Stellen auf Seiten der Religionsgemeinschaft, mit deren Grundsätzen der Unterricht gemäß Art. 7 Abs. 3 Grundgesetz übereinstimmen muss. Bislang fehlt es an diesen Voraussetzungen. Das Heidelberger Memorandum betont, dass Versuche der Einführung eines islamischen Religionsunterrichts in Form von Übergangsmodellen zulässig sind. Dabei dürfen die Kultusverwaltungen konsultativ mit Gruppen, einzelnen Personen und Experten zusammenarbeiten; sie können auch muslimische Eltern und regionale muslimische Initiativen berücksichtigen. Übergangslösungen sind geboten, bis die rechtlichen Voraussetzungen eines islamischen Religionsunterrichts erfüllt sind.

Abstract(englisch):
The Heidelberg memorandum on the problem of Islamic religious instruction makes it clear that a constitutional precondition for its introduction is that it is in conformity with the principles of a Muslim religious organisation. At present this precondition is not fulfilled. In the meantime transitional solutions for offering Islamic religious instruction are constitutionally acceptable as far as its content is defined in a fair manner, e.g. by consultation between the respective education ministry on he one hand and Muslim groups, individuals and experts in the field of Islam on the other.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

last modified Nov 11, 2016