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Autor:
Wiegmann, Ulrich:

Titel:
Konspirative Erziehungsräume.

Quelle:
In: Jelich, Franz-Josef; Kemnitz, Heidemarie (Hrsg.): Die pädagogische Gestaltung des Raums. Bad Heilbrunn, Obb. : Klinkhardt (2003) , S. 499-519

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Bildungsgeschichte, Geheimdienst, Ausbildung, Deutschland-DDR


Abstract:
Der Beitrag rekonstruiert das Wissen des Staatssicherheitsdienstes der DDR ³über das Verhältnis von Raum und Erziehung. Systematisch dargestellt wirddie geheimdienstlich zugeschriebene Bedeutung des Raumes für die verdeckte, nichtöffentliche, im Geheimen und durch den Geheimdienst praktizierteErziehung und Ausbildung jugendlicher Inoffizieller Mitarbeiter. Diekonspirativ ausgebildeten und erzogenen jugendlichen inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit wiederum wurden im Dienste einer gleichsam verdeckten, materialistischen Erziehungspraxis des Ministeriums fürStaatssicherheit eingesetzt, um auf dem Umweg über die Manipulation derBedingungen des Aufwachsens Bewusstseinsinhalte in das Visier derStaatssicherheit geratener Jugendlicher zu beeinflussen.


DIPF-Abteilung:
Forschungsstelle Berlin

Notizen:

last modified Nov 11, 2016