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Autor:
Lauterbach, Uwe:

Titel:
Exportschlager duale Ausbildung?
Erfahrungen aus dem Internationalen Fachkräfteaustausch (IFKA) der Carl Duisber Gesellschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Quelle:
In: Cramer, Günter (Hrsg.): Jahrbuch Ausbildungspraxis 2003. Erfolgreiches Ausbildungsmanagement. Deutscher Wirtschaftsdienst : Köln (2003) , S. 54-57

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Zeitschriftenaufsatz; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Berufsausbildung, Duales System, Internationale Zusammenarbeit, Vergleichende Forschung


Abstract:
Weltweit befindet sich die berufliche Bildung aus den bekannten Gründen wie Globalisierung, Internationalisierung oder technologischer Wandel im Umbruch. In vielen Ländern sind überdies die nationalen Berufsbildungssysteme kaum ausgebaut. In dieser Situation kommt der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit zwischen Staaten, Institutionen, Unternehmen oder Einzelpersonen eine wichtige Rolle zu. Der IFKA, ein seit 25 Jahren bestehender Austausch zwischen deutschem und ausländischem Berufsbildungspersonal, unterstützt diesen internationalen Dialog. Dabei stellt sich die Frage, ob der "Export" des Dualen Systems oder der Import von ausländischen Systemkomponenten nach Deutschland ein wichtiges Ergebnis sind? In diesem Zusammenhang werden die in der berufsbildungspolitischen Diskussion stehenden Schlagworte wie "best practice", "good practice", "borrowing", "lending", "Lernen vom Ausland" usw. am Beispiel der Vergleichenden Berufsbildungsforschung auf ihre ursprüngliche Entstehung und auf die sie tragenden Theorien zurückgeführt und Strategien vorgestellt, die den Innovationstransfer in das deutsche Duale System durch den IFKA unterstützen können.

Abstract(englisch):
Technical and vocational education and training (TVET) undergoes radical changes worldwide. Moreover, many countries have barely built up their own national systems of TVET. In this situation, international cooperation in TVET between states, institutions, companies and individuals plays a major role. IFKA, an exchange program for German and foreign TVET staff which has been in existence for 25 years, supports this international dialogue. A question arising is whether the "export" of the Dual System or the import into Germany of foreign system components is an important result of this exchange program. In this connection, leading words used in political discussions about TVET, such as "best practice", "good practice", "borrowing", "lending", "learning from foreign countries", etc. are traced back to their origins in, and the theories of, comparative vocational training research. Also, control strategies, which could support the innovation transfer into the German Dual System through IFKA, are introduced.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

last modified Nov 11, 2016