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Autor:
Eckensberger, Lutz H.:

Titel:
Werte und Moral.

Quelle:
In: Straub, Jürgen u.a. (Hrsg.): Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz Stuttgart : Metzler (2007) , S. 505-515

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Lexika,Enzyklopädie o.ä./referiert

Schlagwörter:
Interkulturelle Kommunikation, Moral, Kultur, Wert, Normen, Handlungstheorie, Entwicklungspsychologie


Abstract:
Der Handbuchartikel basiert nicht auf dem klassischen Wertkonzept der Sozialpsychologie, sondern er nimmt eine kultur- und entwicklungspsychologische Perspektive ein. Ausgehend von einem Kulturbegriff, der u. a. auf kulturellen Regeln basiert, werden Regelsysteme ( entwicklungspsychologisch) unterschieden: Persönliche Vorlieben, Konventionen, Gesetze, moralische Urteile und Religion. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage nach ihrer Universalität/kulturellen Relativität. Sie werden zu den "Kulturstandards" in Beziehung gesetzt, die üblicher weise als Bezugsrahmen für interkulturelle Kommunikation benutzt werden. Dieser Schritt wird vor allem durch einen handlungstheoretisch begründeten und strukturierten Verstehensbegriff vertieft. Abschließend werden allgemeine Vorteile einer Entwicklungsperspektive in diesem Feld diskutiert (Unterscheidung in Inhalt und Struktur; Bezug zwischen Ontogenese und Geschichte). Abschließend wird diskutiert, inwieweit gerade die wissenschaftliche Stereotypisierung ganzer Kulturen/Kulturkreise (individualistisch/ kollektivistisch) und das Erstellen kultureller Profile in einigen Trainingsprogrammen das Problem der interkulturellen Kommunikation nicht erst schafft, und so Verantwortungsfragen seitens des Wissenschaftlers relevant werden. (DIPF/Autor)


DIPF-Abteilung:
Bildung und Kultur

Notizen:

last modified Nov 11, 2016