Informationszentrum Bildung
Das IZ Bildung bietet umfassende Informations-, Infrastruktur- und Beratungsdienstleistungen für Bildungsforschung und Bildungspraxis, für Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung werden in ihrem gesamten Forschungsprozess unterstützt: Das IZ Bildung erleichtert den Zugang zu Fachliteratur und Fakten, stellt Forschungskontakte her, dokumentiert und archiviert Primärdaten, analysiert Forschungstrends und bietet technologiebasiert Forschungsunterstützung.
Grundlage dafür bietet das Konzept der „Enhanced Science“ (eScience) (siehe auch Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/E-Science), einem Ansatz, der auf weitgehender Vernetzung der Forschungsaktivitäten beruht. Dazu stellt das DIPF den Bildungswissenschaften eine umfassende digitale Infrastruktur forschungsrelevanter Quellen und zugleich Werkzeuge zu ihrer kollaborativen Verarbeitung zur Verfügung.
Diese Infrastruktur besteht aus einem integrierten und aufeinander abgestimmten Portalverbund. Dabei werden Online-Portale, Volltext- und Fachdatenbanken, Informationssysteme und partizipative Web-2.0-Angebote vernetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Printliteratur und vor allem elektronische Volltexte und Fakteninformationen sind so aufbereitet, dass Nutzer aus Wissenschaft und Praxis sie kontextbezogen in ihre individuellen Lern- und Arbeitsumgebungen einbeziehen können.
Portale und Informationsdienste
- Portalverbund Deutscher Bildungsserver:
Innovationsportal, Bildung weltweit, InfoWeb Weiterbildung, Informationssystem Medienpädagogik, Lesen in Deutschland, Schulmediothek, Bildungsbericht, Zeitungsdokumentation Bildungswesen - Fachportal Pädagogik mit FIS Bildung Literaturdatenbank und peDOCS
- Technology Based Assessment (TBA) unterstützt Bildungseinrichtungen und -projekte bei der Entwicklung und Implementation von technologie-basierten Assessment-Szenarien – etwa bei der computerbasierten Komponente von PISA (Reading of Electronic Text) oder im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen“.
- International Cooperation in Education (ice) fördert und begleitet die internationale Vernetzung der deutschen Bildungsforschung. Es berät und unterstützt empirische Bildungsinstitutionen und Bildungsforscher/-innen in der Aufnahme und Vertiefung von internationalen Kontakten und Kooperationen.
Das IZ Bildung bringt seine Dienstleistungen und sein Know-how in transnationale Projekte und Initiativen ein, die die Informationsinfrastruktur des Europäischen Forschungsraums European Research Area / ERA weiter entwickeln.
- Arbeitseinheitsleiter:
- Marc Rittberger
- Iryna Gurevych
- Kontakt:
- Petra Ruppert
