ICILS 2028: Digitale Kompetenzen von Schüler*innen im internationalen Vergleich
Die internationale Studie ICILS 2028 untersucht, wie gut Achklässler*innen digitale Medien nutzen, Informationen bewerten und digitale Herausforderungen bewältigen können. Dafür werden Schüler*innen in vielen Ländern mit computerbasierten Tests und Befragungen untersucht. Neben den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen steht auch das sogenannte Computational Thinking im Fokus, also die Fähigkeit, Probleme mithilfe digitaler Technologien zu lösen. Erstmals wird zudem die Bedeutung von künstlicher Intelligenz für Lernen und Informationsbeschaffung sowie Aspekte des digitalen Wohlbefindens systematisch berücksichtigt.
Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie digitale Kompetenzen entstehen, welche Rahmenbedingungen sie fördern und wie Schulen junge Menschen auf eine zunehmend digitale Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten können.
Deutschland beteiligt sich seit 2013 kontinuierlich an der Studie und das DIPF übernimmt für ICILS 2028 gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum die nationale Projektorganisation.